Demox Research: Alle Jahre wieder …
 
Demox Research

Alle Jahre wieder …

Rainer Sturm/pixelio.de
Wie viel wird heuer unterm Baum liegen?
Wie viel wird heuer unterm Baum liegen?

… gibt es vorweihnachtliche Umfragen über das Einkaufsverhalten der Österreicher. Diese werden heuer eher sparsam sein.

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Demox Research unter 1000 Österreichern hat ergeben, dass man hierzulande heuer eher weniger Geld zu Weihnachten ausgeben will. Das allerdings hat auf die Auswahl der besorgten Geschenke keinen Einfluss, die jahrelangen Spitzenreiter werden auch 2019 wieder unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein: Gutscheine, Spielwaren, Bargeld und Parfümerieartikel. Für 72 Prozent der Befragten ist das Weihnachtsfest sehr wichtig bzw. wichtig. Dafür wird man im Schnitt 365 ausgeben, das sind 24 Euro weniger als 2018. Drei Viertel wollen Weihnachtsmärkte besuchen – zum Punsch-Trinken und Freunde-Treffen.

Auch wenn jeder Zweite angibt, dass ihn in der Weihnachtszeit die Menschenmassen in Einkaufsstraßen, Shopping-Centern und auf Weihnachtsmärkten stören, steht trotzdem die Geselligkeit im Vordergrund, vor allem auf den Weihnachtsmärkten. 20 Prozent stören „betrunkene Personen“, nur 16 Prozent haben konkrete Sicherheitsbedenken beim Besuch eines Marktes – noch einmal weniger als 2018 (da waren es 19 Prozent gewesen). Für jeden Vierten steht der Einkauf von Weihnachtsgeschenken im Mittelpunkt in der Weihnachtszeit, nur knapp jeder Zehnte glaubt, dass es angesichts des Trubels in den Einkaufsstraßen besser wäre, online zu shoppen.

Hier eine kurze Liste der Top-Geschenke: Gutscheine (32 Prozent; 36 Prozent waren es 2018), Spielwaren (24 Prozent), Bargeld (22 Prozent), Parfümerieartikel (19 Prozent), Kleidung (13 Prozent), Bücher und Abos verschenken 14 Prozent (2018 waren es da noch 21 Prozent!), Selbstgebasteltes 12 Prozent, fast jeder Zehnte wählt Uhren/ Schmuck, Gesundheitsprodukte, Urlaube, Elektronik, Haushaltsartikel oder Multimediaartikel. „Die Ungewissheit der wirtschaftlichen Entwicklung wirft ihre Schatten voraus, die Menschen warten ab, ob die Konjunktur in Österreich tatsächlich einen Abschwung erfährt. Das macht sich bei den Konsumausgaben bemerkbar“, resümiert Paul Unterhuber, Geschäftsführer von Demox Research.
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