Markant Österreich: Der 7. Markant Infotag ze...
 
Markant Österreich

Der 7. Markant Infotag zeigt positive Entwicklung

Markus Wache
V.l.n.r.: Bernhard Delakowitz (Leiter Marketing & Zentrale Dienste Ware International Markant Gruppe), Thomas Zechner (Markant Geschäftsführer), Franz-Friedrich Müller (Präsident des Verwaltungsrates der Markant) und Christian Francken (Geschäftsführer Markant). © Markus Wache
V.l.n.r.: Bernhard Delakowitz (Leiter Marketing & Zentrale Dienste Ware International Markant Gruppe), Thomas Zechner (Markant Geschäftsführer), Franz-Friedrich Müller (Präsident des Verwaltungsrates der Markant) und Christian Francken (Geschäftsführer Markant). © Markus Wache

2017 konnte der Verrechungsumsatz der Markant auf mehr als zwei Millionen Euro erhöht werden.

Heute, am 4. Oktober, kommt es zum 7. Informationstag der Markant Österreich im Wiener Palais Ferstel. Geladen wurden 300 Top-Manager aus Handel und Industrie. Vorangegangen war dem Event eine Pressekonferenz, in der aktuelle Zahlen präsentiert wurden. 2017 konnte Markant Österreich seinen Verrechnungsumsatz auf mehr als zwei Milliarden Euro erhöhen, das ergibt ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Stabilität des Mitglieder-Portfolios sieht Österreich-Geschäftsführer Thomas Zechner durch die drei Säulen Lebensmittelhandel, Drogeriefachhandel und Großverbraucher/Gastronomie gegeben. Zechner ist sich dabei sicher: „Diese äußerst positive Entwicklung spiegelt eindeutig die Zufriedenheit unserer Handels- und Industriepartner mit unserem Dienstleistungs-Portfolio wider.“

Die positive Entwicklung erleichtert auch die Zusammenarbeit mit den Partnern, um die Dienstleistungen der Markant laufend zu optimieren. „Basis für die positive Umsatzentwicklung ist das Vertrauen unserer Partner in unsere Service-Qualität auf Handels- wie auf Industrieseite“, bestätigt Christian Francken, der in seiner Position als neuer Geschäftsführer der Markant Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG zum ersten Mal in Erscheinung trat. Erfolgsfaktoren sind für ihn neben der Innovationskraft neuer Dienstleistungen auch die konsequente Investition in Servicekapazitäten und -qualität.

Somit konnte man auch positive Zahlen für die Dienstleistungen der Markant vorlegen. Hier ein Auszug:

  • Etwa im Bereich der Zentralregulierung, wo man derzeit auf 1.700 Industriepartner zählen kann, das bedeutet eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weiters werden 38 Handelspartner mit ca. 3.900 Lieferstellen von der Markant Österreich serviciert.
  • Zudem konnte man eine EDI-Quote von mehr als 96 Prozent im Bereich der Datenübermittlung erreichen – für heimische Industriepartner wurden rund 1,0 Millionen Belege abgewickelt.
  • Der Zentrale Artikelstamm für Österreich wuchs um 21 Prozent und hält bei mehr als 276.000 Artikeln von rund 1.670 Industriepartnern. Für 53 Prozent dieser Artikel hat die Markant mediaBase qualitativ hochwertiges Bildmaterial.
  • In MAPIS, dem Marken-Aktionspreis-Informations-System, wurden 2018 rund eine Million Aktionen im Food-/Nearfood- und Nonfood-Bereich bei 44 Händlern erfasst.


Bereits Pläne für 2019
Mit dem Angebot der EDI Plattform können Industriepartner Arbeitsschritte wie Rechnungen, Belastungen etc. automatisieren. Hier will man weiter in gut ausgebildete Fachkräfte investieren. Weiters soll es zu einer Konsolidierung aller Produktdaten der Markant kommen. Zudem wurde die internationale Ausrichtung erweitert: Neben Ungarn ist man auch in Kroatien, Slowenien und Italien aktiv. In den Serviceabteilungen sind daher zweisprachige Mitarbeiter integriert.

Franz-Friedrich Müller, Präsident des Verwaltungsrates der Markant AG, richtete seinen Blick nach vorne: „In Zukunft wird eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Industrie-, Handelspartnern und Markant forciert, um die einzelnen Prozesse in der gemeinsamen Wertschöpfungskette noch effizienter zu gestalten.“
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