Sonntagsöffnung: Der Handel ist größtenteils ...
 
Sonntagsöffnung

Der Handel ist größtenteils dafür

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Die Wiener Wirtschaftskammer hat 100.000 Unternehmer befragt - 73 Prozent sind für die Sonntagsöffnung und 81 Prozent für ganzjährige Schanigärten.

Zwar nahmen nur rund 16 Prozent der Befragten an besagter Umfrage teil, doch zeigt das Voting der teilgenommenen Betriebe ein klares Bild: 72,6 Prozent sind für eine Sonntagsöffnung in Tourismuszonen, was auch WKO-Chef Christoph Leitl freut. Er meint sogar: "Dieses votum ist richtungsweisend für die Politik". Sein dringender Appell an die Wiener Stadtpolitik: "Was in acht anderen Bundesländern funktioniert, sollte doch auch in Wien möglich sein. Das Ergebnis der Urbefragung, welche WK-Präsident Walter Ruck im Interesse der Wiener Wirtschaft dankenswerter Weise  initiiert hat, ist eindeutig und ein klarer Auftrag."

Das Votum sei ein "demokratiepolitisch wichtiges Signal fürunternehmerische Freiheit" und als solches von der Stadtpolitik zuakzeptieren und umzusetzen, betont der WKO-Präsident. Und weiter: "Mit einer Regelung zur Ladenöffnung in Tourismuszonen trägt man den wirtschaftlichen Anforderungen Rechnung, denn unsere Betriebe wollen auch in Wien dann für ihre Kunden da sein, wenn sie gebraucht werden - und das ist in der Bundeshauptstadt im Gegensatz zum Rest des Landes derzeit nur begrenzt möglich. Dennoch aber kannmit einer solchen Ausnahmeregelung der Sonntag der Tag der familiären und freundschaftlichen Begegnung bleiben." 

Leitl begrüßt auch das Ergebnis der Urbefragung zu den Schanigarten-Liberalisierung: "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir alle Geschäftschancen nutzen - im Interesse der Arbeitsplätze und der Unternehmen". Seitens der Kammer schätzt man im übrigen, dass man durch derlei Maßnahmen rund 800 zusätzliche Jobs schaffen und Mehreinnahmen in der Höhe von 140 Millionen Euro lukrieren würde.
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