Ankerbrot: Der Marktstand als Kunstobjekt
 
Ankerbrot

Der Marktstand als Kunstobjekt

Katharina Schiffl
Die von Golif gestaltete Anker-Filiale am Rochusmarkt © Katharina Schiffl
Die von Golif gestaltete Anker-Filiale am Rochusmarkt © Katharina Schiffl

Die Wiener Traditionsbäckerei Ankerbrot hat ihre Filiale am Wiener Rochusmarkt nach einem umfassenden vierwöchigen Umbau am 20. November 2018 wiedereröffnet.

Seit Jahrzehnten ist dieser Marktstand bereits eine Anker-Filiale und zählt somit zu den traditionsreichsten Standorten von Anker und gilt am Rochusmarkt auch als Institution. Innen glänzt sie nun als klassische Anker-Filiale im neuen Filialdesign, die Attraktion ist aber die Außenseite: Sie wurde vom umtriebigen Urban-Art-Künstler Golif gestaltet, der auf die Rückseite mehrere seiner stadtbekannten „Character“ gemalt hat. International bekannt wurde der Tiroler Künstler mit Werken in riesigen Dimensionen. „Der Beobachter“ beispielsweise ist sechs Fußballfelder großes Bodenbild, das 2016 in Neu-Marx entstand. Es ist am besten vom Flugzeug aus oder mit Google Earth zu sehen.  

„Mit der Wiedereröffnung unserer Filiale am Rochusmarkt war unser Fokus nicht nur auf unsere bewährten Anker-Produkte, dem Service unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem neuen Ladendesign, sondern haben uns ganz bewusst entschieden, Brot und Kunst wieder miteinander zu verbinden. Wir waren uns in der Geschäftsführung einig, Golif bei der Gestaltung der Außenfassade die Bühne zu überlassen. Die Entstehung des Kunstwerks können Sie auf einem Video in der Filiale und auch mit einem Like auf unserer Facebook-Seite mitverfolgen“ erklärt Anker-Geschäftsführerin Lydia Gepp.

Die Anker-Filiale am Rochusmarkt hat von Montag bis Freitag von 6 bis 18:00 und am Samstag von 6 bis 12:30 Uhr geöffnet.

Das Video zur Entstehung des Kunstwerk

Die Golif-Website
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