HDE: Deutscher Handel will Imagekorrektur
 
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Deutscher Handel will Imagekorrektur

Informations- und Imagekampagne startet im September.

Um in der Öffentlichkeit nicht mehr so negativ wie bisher dazustehen haben die deutschen Handelskonzerne Rewe, Edeka, Metro, Tengelmann, Otto, Ikea sowie die Schwarz-Gruppe unter der Koordination des Handelsverbandes HDE beschlossen die Branche ins rechte Licht zu rücken und ab September eine groß angelegte Informations- und  Imagekampagne zu starten.

Laut Lebensmittel-Zeitung zahlen die Konzerne je eine sechsstellige Euro-Summe in den HDE-Topf, sodass man mit einem Budget von rund einer Million Euro das Projekt durchziehen kann. Und: Einen Namen hat das Kind auch bereits. "Alles für's Leben" wird die Kampagne heissen und sich damit gegen all die negativen Schlagzeilen über unzulässige Arbeitsplatzkontrollen, schlechte Bezahlung und vermeintliche Preisdiktate richten.

Auf großflächigen Plakaten im Berliner Regierungsviertel und am Flughafen Tegel, in Anzeigen in Publikumsmedien wie Spiegel oder Süddeutsche Zeitung soll gezeigt werden, welche Rolle der Handel für die deutsche Volkswirtschaft spielt. Der HDE plant zudem künftig eine stärkere Präsenz auf Parteitagen und Messen. Die Leistungen des Handels für Lieferanten und Kunden, der Beitrag für Umweltschutz, Versorgung der Bevölkerung und die Rolle als wichtiger Arbeitgeber stehen dabei im Fokus.
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