Handelsimmobilien in Europa: Die Ambitionen b...
 
Grafik: RegioData Research
© Grafik: RegioData Research
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Die Ambitionen der Investoren im europäischen Handelsimmobiliensektor bleiben nach wie vor hoch.

Laut RegioData Research sind aktuell mehr als 1.000 Projekte von Shopping Centern in Europa bekannt, allein wenn man die geplanten Objekte ab 10.000 Quadratmetern inklusive Erweiterungen berücksichtigt.

Hoch im Kurs stehen laut der Erhebung des Spezialisten für regionale Wirtschaftsdaten in insgesamt 39 europäischen Ländern insbesondere Polen, Russland und Deutschland. Für diese Länder sind jeweils mehr als 100 Projekte im Gespräch. Ebenso beliebt scheinen laut dieser Statistik auch die Ukraine und Rumänien zu sein, für die 70 beziehungsweise 60 Projekte bekannt sind. Eine beträchtliche Anzahl an Projekten ist auch für die Türkei, Bulgarien, Tschechien, Italien, Österreich, die Slowakei, Frankreich, Niederlande, Portugal, Spanien und Großbritannien bekannt – für diese Länder sind je zwischen 20 und 49 Projekten geplant.

Europaweit bestehen insgesamt rund 5.600 Objekte ab 10.000 Quadratmetern, kolportiert werden rund neue 1.000 Objekte und Erweiterungen von bestehenden Centern mit einer Fertigstellungsperspektive bis 2020. Der große Boom der Einkaufszentren in Europa setzte Ende der 1990-er Jahre ein und erreichte im Jahre 2008 mit über 300 Fertigstellungen einen vorläufigen Höhepunkt. Auch für dieses Jahr ist noch eine beträchtliche Zahl von nahezu 450 Fertigstellungen geplant. Diese Zahl ist lt. RegioData Research jedoch unrealistisch, weil viele Eröffnungen erfahrungsgemäß verschoben oder aufgegeben werden.

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