Spar Bilanz 2008: Die Erfolgsgeschichte geht ...
 
Spar Bilanz 2008

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte die Spar Österreich-Gruppe im Jahr 2008 in sämtlichen Geschäftsbereichen zulegen und somit souverän die 10-Milliarden-Euro-Umsatzhürde überspringen. Und: Auch im Krisenjahr 2009 will man expansiv bleiben.

Die Spar-Bilanz 2008 kann sich wahrlich sehen lassen: Mit einem Plus von 6,4 Prozent konnte man im Inland deutlich mehr zulegen als die Branche selbst (lt. Nielsen + 3,9 %), im Ausland sogar 17,7 Prozent, was jedoch auch aufgrund von Unternehmenszukäufen zustande gekommen ist. Tochter Hervis legte 7,3 Prozent zu und die SES Spar European Shopping Centers um 5,6 Prozent. Insgesamt liegt die Spar somit bei 10,88 Milliarden Euro Gesamtumsatz, was einem Konzernplus von exakt 10 Prozent entspricht.

Spar Österreich mit schönem Umsatzplus



4,27 Milliarden Euro betrug der konsolidierte Inlandsumsatz der Spar-eigenen Filialen ohne Hervis, das ist ein Plus von satten 6 Prozent. Rechnet man nun die Umsätze der selbstständigen Spar-Kaufleute hinzu, liegt man bei 4,8 Milliarden Euro und einem Plus von 6,4 Prozent. Ein Teil des Umsatzplus kann sicherlich den erweiterten Öffnungszeiten zugeschrieben werden, hält man doch seit Anfang des Jahres 2008 vor allem in den Morgenstunden und am Samstag Nachmittag in sämtlichen Spar-Vertriebskanälen länger offen.

Ebenfalls mit entscheidend für das Umsatzplus war der Umstand, dass die Spar auch 2008 ihren expansiven Weg kontinuierlich fortsetzte. Rund 20 neue Spar-Standorte wurden eröffnet, mehr als 30 Outlets modernisiert und erweitert. Womit die Spar per Ende 2008  bei 650 Filialstandorten hielt, davon 458 Spar Supermärkte, 142 Eurospar-Märkte (inklusive 13 Bistros) sowie 50 Spar Gourmet Outlets. Dazu gesellen sich 704 selbstständige Kaufleute (2007: 697), 52 Interspar Hypermärkte (49 davon mit eigenen Restaurants) und 7 Maximärkte (davon 6 mit Restaurants).

ASPIAG legt im Ausland zu



Die Spar ist jedoch nicht nur im Inland erfolgreich, sondern auch seit Jahren über die Austria Spar International AG (ASPIAG) im Ausland, hat also die Entwicklung von einem rein österreichischen Lebensmittelhändler zu einem mitteleuropäischen Handelskonzern mit Bravour hinbekommen. Immerhin werden bereits 47 Prozent der Lebensmittelumsätze im Ausland getätigt (2007: 45 %).

In Italien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien war die ASPIAG 2008 extrem expansiv unterwegs, eröffnete man doch nicht weniger als 6 neue Interspar Hypermärkte und 267 Supermärkte – davon übernahm man 177 Plus-Märkte in Ungarn. Somit betrug das Umsatzwachstum wechselkursbereinigt 17,7 Prozent, das sind 4,29 Milliarden Euro, erwirtschaftet von 996 Spar- und Eurospar-Märkten (inkl. Kaiser’s und Plus in Ungarn sowie den selbstständigen Kaufleuten in Italien) sowie 99 Interspar Hypermärkten.

In Italien konnte Despar Italia  mit 566 Despar- und Eurospar-Märkten sowie 24 Interspar Hypermärkten trotz Stagnation der Haushaltsangaben ein Umsatzplus von 11,8 Prozent erzielen, in Summe 1,59 Milliarden Euro. Detail am Rande: Die Eröffnung des neuen „Despar è facile“, einem trendigen City-Convenience-Store im Stadtzentrum von Padua, zeugt von Weitblick und Innovationskraft.
In Ungarn konnte man dank der bereits erwähnten Übernahme von 177 Plus-Märkten den Gesamtumsatz um 25,1 Prozent (wechselkursbereinigt) auf 1,4 Milliarden Euro steigern und die Outletanzahl auf insgesamt 391 Standorte (185 Spar Supermärkte inklusive Kaiser’s, 177 Plus-Märkte und 29 Interspar) erhöhen.

In Slowenien erwirtschafteten die 64 Spar Supermärkte gemeinsam mit den 11 Interspar Hypermärkten 678 Millionen Euro, was einem Umsatzplus von 10,3 Prozent entspricht. Die Spar Tschechien wiederum konnte ihren Vorjahresumsatz um 7,6 Prozent steigern, erzielte also mit 29 Interspar- und 4 Spar-Märkten 475 Millionen Euro. Kroatien wiederum stand 2008 ganz im Zeichen der Expansion. So wurde im Mai ein neuer Interspar in Slavonski Brod eröffnet, damit der Umsatz um 32 Prozent auf 140 Millionen Euro gesteigert und vor Kurzem erst die Übernahme von vier Ipercoop Hypermärkten besiegelt.

Preisgekrönte Shoppingcenter



2008 gegründet, zeigte sich die SES Spar European Shopping Centers bereits in ihrem ersten Jahr besonders aktiv. So erfolgte im Frühling 2008 der Spatenstich für das V’ARENA in Vöcklabruck (Eröffnung 2010), wurde im August das Forum 1 in Salzburg eröffnet, erhielt der Grazer Murpark eine Mall-Klimatisierung und wurden wieder zahlreiche internationale Preise eingeheimst: unter anderem der „Resource“-Award vom International Council of Shopping Centers (IDSC) für nachhaltiges Handeln in den Bereichen Umwelt, Soziales und Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus wurde das Villacher Atrio zum innovativsten Shoppingcenter der Welt gekürt. Umsatzmäßig konnten sich die 11 inländischen und 8 ausländischen Shoppingcenter unter der SES-Führung um 5,6 Prozent auf 2,13 Milliarden Euro steigern.

Bereits mehr Hervis-Filialen im Ausland



Ebenfalls extrem expansiv war der Sportartikelspezialist Hervis 2008 unterwegs. Erstmals gab es mit 71 Standorten mehr Hervis-Filialen im Ausland als im Inland (70) und mit 409,6 Millionen einen Umsatz jenseits der 400-Millionen-Euro-Marke, was einem Plus von 7,3 Prozent gegenüber 2007 entspricht.

Spar-Präsident Dr. Gerhard Drexel gibt sich naturgemäß sehr zufrieden mit der Spar-Bilanz 2008, hat aber längst seinen Blick auf 2009 und darüber hinaus gerichtet: „Wir haben für heuer ein eigenes Konjunkturpaket geschnürt: So werden wir in Österreich rund 800 neue Arbeitsplätze schaffen und selbstverständlich auch wieder 900 neue Lehrlinge aufnehmen. Außerdem werden wir im In- und im Ausland rund 500 Millionen Euro in die Expansion investieren.“

Spar Österreich-Gruppe Strukturdaten 2008 detailliert



 Spar Österreich

1.468 Standorte insgesamt
764 Filialstandorte

  •     458  Spar Supermärkte
  •       50  Spar Gourmet
  •     142  Eurospar (inkl. 13 Bistros)
  •       52  Interspar
  •       49  Interspar-Restaurants
  •         7  Maximärkte
  •         6  Maximarkt-Restaurants


704 selbstständige Kaufleute
1.000.279 m² Verkaufsfläche
33.906 Mitarbeiter
(2.570 davon Lehrlinge)


ASPIAG
1.095 Standorte in 5 Ländern

  •     Italien: 590
  •     Ungarn: 391
  •     Slowenien: 75
  •     Tschechien: 33
  •     Kroatien: 6


960.694 m² Verkaufsfläche
32.704 Mitarbeiter


Hervis
141 Standorte insgesamt

  •     Österreich: 70
  •     Ausland: 71


149.638 m² Verkaufsfläche
2.503 Mitarbeiter
(239 davon Lehrlinge)


SES Spar European Shopping Centers
19 Standorte insgesamt

  •     Österreich: 11
  •     Ausland: 8


551.000 m² verpachtete Fläche
240 Mitarbeiter


Spar Österreich-Gruppe Strukturdaten 2008 gesamt



  •     Standorte: 2.704
  •     Verkaufsfläche: 2.110.611 m²
  •     Verpachtete Fläche: 551.000 m²
  •     Mitarbeiter: 69.363
  •     davon Lehrlinge: 2.809


Spar Österreich-Gruppe Umsätze 2008 in Mrd. €



Spar Österreich Gruppe  (ohne SES): 9,50
Spar Österreich Gruppe (mit SES): 10,88


Spar Österreich: 4,80
Spar Österreich Konzern: 4,27
Selbstständige Spar-Kaufleute: 0,53

ASPIAG: 4,29

  • Italien: 1,59
  • Ungarn: 1,40
  • Slowenien: 0,68
  • Tschechien: 0,48
  • Kroatien: 0,14


Hervis: 0,41

SES Spar European Shopping Centers: 2,13*

*0,75 Mrd. € davon sind Interspar- und Hervis-Umsätze, daher werden nur 1,28 Mrd. € zum Konzernumsatz dazugerechnet

Spar-Präsident Dr. Gerhard Drexel: „Wir investieren heuer 500 Millionen Euro in die Expansion.“ ® Spar
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Spar-Präsident Dr. Gerhard Drexel: „Wir investieren heuer 500 Millionen Euro in die Expansion.“ ® Spar
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