Gemeinde Wien/PID: Die geteilte Flächenwidmun...
 
Gemeinde Wien/PID

Die geteilte Flächenwidmung

PID/Schaub-Walzer
V. li.: Christoph Hrncir (MA 21 B), Magistratsdirektor Erich Hechtner, Bernhard Steger (MA 21 B) © PID/Schaub-Walzer
V. li.: Christoph Hrncir (MA 21 B), Magistratsdirektor Erich Hechtner, Bernhard Steger (MA 21 B) © PID/Schaub-Walzer

Die Stadt Wien hat die Magistratsabteilung für die Flächenwidmung in zwei organisatorische Einheiten aufgeteilt.

Seit ein paar Jahren ist bekannt, dass Wien Hamburg den zweiten Platz im Ranking der an Einwohnerzahl größten deutschsprachigen Städte abgenommen hat: Wien wächst. Immer mehr Menschen wollen in der Bundeshauptstadt leben, und das stellt die Stadtplanung und damit einhergehend die Flächenwidmung vor neue Herausforderungen. Diese sollen künftig nicht mehr zentral von einer Magistratsabteilung gemeistert werden, sondern von zwei: MA 21 A und MA 21 B. Man hat Wien diesbezüglich sozusagen zweigeteilt, „Stadtteilplanung und Flächennutzung Innen-Südwest“ (neuer Leiter: DI Dr. Bernhard Steger) und „Stadtteilplanung und Flächennutzung Nordost“ (neuer Leiter: DI Christoph Hrncir).

Die Flächenwidmung in Wien hat große Bedeutung. Um sicherzustellen, dass ausreichend qualitätsvoller und leistbarer Wohnraum geschaffen werden kann, müssen jedes Jahr Widmungen für Wohnungen, Grünraum, Schulen, Kindergärten, Industrie- und Gewerbeflächen geschaffen werden. Von der Teilung in zwei organisatorische Einheiten mit bezirksbezogener Zuständigkeit erwartet die Gemeinde, dass man sich nun besser auf die jeweiligen Planungsprozesse konzentrieren kann. Das soll sich auch auf beschleunigte Widmungsverfahren auswirken. Zudem trägt diese Zweiteilung der Struktur Wiens Rechnung. Während die Innenbezirke und der Südwesten (MA 21 A) in erster Linie aus kleinteiligen Verbauungen und dichtbebauten Gebieten mit hohem Bestandsschutz bestehen, ist der Nordosten Wiens (MA 21 B) vor allem im Zusammenhang mit dem niederösterreichischen Umland zu sehen, Stichwort „Speckgürtel“: Ein eher weitläufiges, zum Teil noch unbebautes Gebiet. Die Zweiteilung soll der lokalen Stadtteilplanung zudem ermöglichen, verstärkt auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen.
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