Rewe International: Die Siegeridee von „Raus ...
 
Rewe International

Die Siegeridee von „Raus aus Plastik“

Rewe Group/Harson
V.l.: Tanja Dietrich-Hübner (Leitung Nachhaltigkeit Rewe International AG), Monika Fallenegger (Gewinnerin des Ideenwettbewerbs), Sophie Lampl (Kampagnendirektorin bei Greenpeace in Österreich) © Rewe Group/Harson
V.l.: Tanja Dietrich-Hübner (Leitung Nachhaltigkeit Rewe International AG), Monika Fallenegger (Gewinnerin des Ideenwettbewerbs), Sophie Lampl (Kampagnendirektorin bei Greenpeace in Österreich) © Rewe Group/Harson

Die Experten-Jury des Wettbewerbs hat einen Beitrag gewählt, der Verpackungsmüll gar nicht erst entstehen lässt: der Ausbau von Mehrweg-Abfüllmöglichkeiten in den Filialen.

Wie im vergangenen November berichtet, haben die Rewe-Unternehmen Adeg, Billa, Merkur, Penny und Sutterlüty einen Wettbewerb für Nachhaltigkeits-Ideen veranstaltet, „Raus aus Plastik“, und man hat dabei mit Greenpeace zusammengearbeitet. Nach 15.000 Einreichungen kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der Wettbewerb ein großer Erfolg war. Die Jury-Diskussionen zusammengefasst: „Die beste Verpackungsidee ist jene, bei der man ohne Qualitätsverluste Einweg-Verpackungen weglassen kann.“ Gewonnen hat Monika Fallenegger aus Salzburg. Sie hatte die Idee, verstärkt nachhaltige Abfüllmöglichkeiten für Mehrwegbehältnisse anzubieten. Im ersten Schritt der Umsetzung können die Kunden ab sofort in über 170 Billa-, Merkur-, Adeg- und Sutterlüty-Filialen ihren „Coffee-to-go“ in ihre eigenen Becher abfüllen lassen. „Doch das ist nur der erste Schritt in Richtung eines breiten Mehrweg-Angebots in den Supermärkten. Um die Plastikflut zu stoppen, ist Mehrweg klar die richtige Lösung“, gibt Sophie Lampl, Kampagnendirektorin bei Greenpeace in Österreich, zu bedenken.

Diese Idee ist ein Mosaikstein, zwei weitere gibt es bei der Rewe schon. So können – auf vielfachen Wunsch – Kunden seit Kurzem in zwei Merkur-Märkten jeden Tag frische Milch vom Bauernhof selbst zapfen, die trinkfertig frühmorgens geliefert wird. Zum Abfüllen der gewünschten Menge kann man entweder eine kleine Milchkanne benützen oder passende Flaschen, die man kauft und dann wieder verwendet. Und dann haben die Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Boxen zur Feinkost-Abteilung mitzubringen, und es wurde das Angebot an unverpacktem Bio-Obst und Gemüse stetig ausgebaut. Bis Ende 2019 soll das gesamte Bio-Sortiment von „Ja! Natürlich“ und „Echt B!o“ lose oder umweltfreundlich verpackt werden, zudem gibt es dafür die nachhaltigen Mehrweg-Frischenetze als Alternative zu den Knotenbeuteln (auch darüber hat cash.at bereits berichtet).

„Wir möchten gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden einen spürbaren Beitrag zur Reduktion von Verpackungsmüll in unseren Regalen leisten. Mit dem Ausbau von Mehrweg-Abfüllsystemen wollen wir langfristig eine Million Verpackungen und Einwegbecher einsparen“, betont Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Nachhaltigkeit der Rewe International AG.

Raus aus Plastik

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