RegioPlan Consulting GmbH: Die Systemgastrono...
 
RegioPlan Consulting GmbH

Die Systemgastronomen expandieren

RegioPlan
© RegioPlan
© RegioPlan

Die österreichische Systemgastronomie verfügt bereits über mehr als 1.350 Standorte. Trotzdem wollen weitere 80 Systemkonzepte expandieren, sagt eine RegioPlan-Untersuchung.

Man geht wieder essen: Die Österreicher geben rund 13 Milliarden Euro jährlich für den Außer-Haus-Verzehr aus, davon 16 Prozent in der Systemgastronomie. Mit einem Plus von 7,5 % pro Einwohner sind die jährlichen Ausgaben dafür eine der am stärksten ansteigenden Ausgabengruppen in Österreich. Gerne verbinden das die Österreicher mit einem Gang ins Shoppingcenter. Die EKZ haben darauf reagiert und suchen immer öfter gezielt nach Gastronomiekonzepten, um die zunehmend größer werdenden Lücken zu füllen, die der Handel hinterlässt.

Die Konzepte der Systemgastronomen reichen dabei von schnellem, billigem Hungerstillen über trendige bio-, vegan- und sonstige Gesund-Speisen zu gediegeneren Wohlfühlrestaurants für Steaks, Sushi oder Fusionsküche. Man bietet dem Gast im Idealfall ein gutes Konzept von gewohnter Qualität in einer bekannten Atmosphäre und schafft dadurch einen Wohlfühleffekt für den Konsumenten. Die Umsatzentwicklung des Gesamtmarkts scheint auch vielversprechend, sagt RegioPlan. Es wollten hierzulande rund 80 Systemgastronomiebetriebe weiter expandieren. Insgesamt sei mit einem starken Anstieg der Standortzahl in Österreich zu rechnen, aktuell werden etwa 400 neue Standorte gesucht.

Bei der Expansion geht der Trend vermehrt zu Franchisesystemen, weil sie Vorteile für Franchisegeber und -nehmer bieten. Große internationale Franchisenehmer weisen meist ausreichend finanzielle Mittel auf und ermöglichen deswegen eine schnelle Expansion der Marke. Für den Franchisenehmer bietet u.a. die Markenbekanntheit Vorteile. Man könne aber auch sagen, dass einige Konzepte sich nicht durchsetzen und einfach wieder verschwinden werden, denn die Erwartungen der Kunden und die Konkurrenz sind in der Zwischenzeit groß. Einfach nur einen Hamburger zu grillen ist längst zu wenig.
stats