AMA: Die Zukunft des Fleisch-Essens
 
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Die Zukunft des Fleisch-Essens

AMA/APA/Lusser
Christian Dürnberger (Abteilung Ethik an Vet. Med. Uni Wien), Markus Keitzer (Vorstand PHW-Gruppe), Karl Schedle (BOKU Wien) und Michael Blass (AMA-Marketing) gaben einen Einblick, wie sich der Fleischkonsum künftig entwickeln könnte. © AMA/APA/Lusser
Christian Dürnberger (Abteilung Ethik an Vet. Med. Uni Wien), Markus Keitzer (Vorstand PHW-Gruppe), Karl Schedle (BOKU Wien) und Michael Blass (AMA-Marketing) gaben einen Einblick, wie sich der Fleischkonsum künftig entwickeln könnte. © AMA/APA/Lusser

Bevölkerungsexplosion, Klimawandel und Verknappung der Ressourcen erfordern ein Umdenken. Perspektiven lieferte das 1. AMA Fleisch-Symposium.

Unter dem Titel "Ist Fleischeslust bald tabu?" publizierte CASH in der Februar-Ausgabe eine große Story zum viel diskutierten Thema Fleischkonsum in Österreich. Dass Eiweißalternativen zu Fleisch mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, zeigte das 1. AMA Fleisch-Symposium am 5. Juni im Raiffeisen Forum Wien.

Die Industrie hat sich längst darauf eingestellt, wie Marcus Keitzer von der PHW-Gruppe (Wiesenhof) berichtet: „Unsere Zielgruppe für Fleischalternativen sind nicht die Veganer, sondern die Flexitarier. In den USA werden  93 Prozent aller veganen Burger von Menschen gegessen, die auch Fleisch essen." Zu den Fleisch-Alternativen gehören aber nicht nur pflanzliche  Produkte, sondern auch  Fleisch aus dem Labor. "Daraus ein Steak zu produzieren, ist  Zukunftsmusik", so Keitzer. "Faschiertes oder Chicken Nuggets  lassen sich heute schon so zubereiten."

Eine weitere Alternative sind Insekten, entsprechende Speisen sind in vielen Ländern bereits eine Selbstverständlichkeit, haben in der westlichen Welt aber ein Akzeptanzproblem. Bei der AMA-Veranstaltung wurden all diese Themen präsentiert und anschließend sehr kontroversiell diskutiert. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der CASH Juni-Ausgabe.
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