Hofer: Die zweite Chance
 
Hofer

Die zweite Chance

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Brokkoli und anderes Gemüse auf dem Weg von der Hofer-Filiale zum Sozialmarkt © Hofer
Brokkoli und anderes Gemüse auf dem Weg von der Hofer-Filiale zum Sozialmarkt © Hofer

Hofer arbeitet seit Längerem daran, übrig gebliebene Lebensmittel nicht verkommen zu lassen. Waren es 2013 15 Prozent aller Hofer-Märkte, die überschüssige Produkte karitativen Einrichtungen gespendet haben, so pflegen heute alle knapp 480 Filial-Standorte entsprechende Kooperationen.

„Mir schmeckt’s restlos“ – mit dieser Devise gab Hofer im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ vor rund zweieinhalb Jahren bekannt, etwas gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu tun. Damals erhob der Lebensmittelhändler die Mengen überschüssiger Produkte in allen Filialen und in der Logistik. Das Ergebnis dieser Erhebung war, dass das Unternehmen Wege gesucht hat, um möglichst wenige Lebensmittel zu verschwenden.

Seither achtet Hofer darauf, dass die Warenbestellung noch genauer erfolgt bzw. dass die Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums den Weg zu den Kunden finden. Hofer baut auch seine Kooperationen zu sozialen Organisationen und Landwirten immer weiter aus. Das heißt, dass überschüssige Produkte – also solche Produkte, die nicht mehr in den Verkauf kommen – einem anderen Zweck zugeführt werden. So bietet Hofer etwa täglich frisches Brot und Gebäck an, die Backwaren vom Vortag werden vergünstigt verkauft. Bleibt auch am zweiten Tag etwas übrig, wird das Brot abgegeben.

Im Jahr 2013 wurde dieser Prozess in rund 15 Prozent aller Hofer-Filialen so praktiziert wie beschrieben, und man hat die übrig gebliebenen Waren gespendet; heute tun das alle Hofer-Filialen, sprich: 100 Prozent. Hofer pflegt dabei intensive Kooperationen mit insgesamt mehr als 100 karitativen Einrichtungen in ganz Österreich, darunter die Caritas, der Samariterbund und die Team-Österreich-Tafeln des Roten Kreuzes. So kann man einige Hofer-Produkte in Sozialmärkten finden, in denen sie zu einem geringeren Preis für Menschen an der Armutsgrenze verkauft werden. Gespendet werden Lebensmittel aus dem Trocken-Sortiment, Obst und Gemüse sowie Brot und Gebäck.

Der Samariterbund ist eine der NPOs, die Hofer bei „Projekt 2020“ unterstützt © Hofer
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Der Samariterbund ist eine der NPOs, die Hofer bei „Projekt 2020“ unterstützt © Hofer
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