Handelsverband/KMU Forschung: Distanzhandel g...
 
Handelsverband/KMU Forschung

Distanzhandel gewinnt an Bedeutung

Foto: rabattrausch.com
Bezahlt wird im Distanzhandel nach wie vor am liebsten per Banküberweisung© Foto: rabattrausch.com
Bezahlt wird im Distanzhandel nach wie vor am liebsten per Banküberweisung© Foto: rabattrausch.com

Vier Millionen ÖsterreicherInnen haben in den letzen 12 Monaten im Distanzhandel eingekauft und dafür insgesamt fünf Milliarden Euro ausgegeben.

In den letzten 12 Monaten (Mai 2009 bis April 2010) haben 57 Prozent bzw. vier Millionen ÖsterreicherInnen (ab 15 Jahren) eine oder mehrere der vielseitigen Bestellmöglichkeiten im Distanzhandel (Internet, telefonische, postalische Bestellung, via Fax, E-Mail etc.) für ihren Einkauf genutzt und dabei in Summe rund fünf Milliarden Euro ausgegeben. Das entspricht neun Prozent der einzelhandelsrelevanten Konsumausgaben in Österreich. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung der KMU Forschung Austria im Auftrag des österreichischen Handelsverbandes hervor.

Die Bandbreite der jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben ist sehr hoch. Besonders spendabel zeigte sich die Altersgruppe 30–39 Jahre mit Durchschnittsausgaben von rund 1.750 Euro pro Kopf und Jahr. Dominierende Bestellform ist das Internet, doch zeigen sich auch hier deutlich altersspezifische Unterschiede. Während jüngere Konsumenten (15–29 Jahre) hauptsächlich via Internet ordern, bestellt die Generation 60+ am liebsten via Telefon. Als „sehr wichtig“ erachten die KäuferInnen im Distanzhandel eine einfache, rasche und sichere Kaufabwicklung.

Bezahlt wird im Distanzhandel am liebsten mit Banküberweisung.  67 Prozent der KäuferInnen bevorzugen dieses Zahlungsmittel, weitere rund 22 Prozent den Einkauf via Kreditkarte. Andere Zahlungsmöglichkeiten wie PayPal, PaysafeCard etc. haben bislang eher geringe Bedeutung.
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