dm drogerie markt: Für pandemiebedingte Ausfä...
 
dm drogerie markt

Für pandemiebedingte Ausfälle gerüstet

dm/Marco Riebler
Harald Bauer, dm Geschäftsführer
Harald Bauer, dm Geschäftsführer

Der Drogerieriese hat sich mit einem Maßnahmenpaket auf mögliche Personalausfälle und Lieferengpässe vorbereitet.

Bereits im Herbst letzten Jahres hat sich dm drogerie markt auf eine mögliche Spitze im Covid-19-Infektionsgeschehen mit einem Maßnahmenplan vorbereitet. Dieser umfasst neben den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen etwa auch das Arbeiten in festen Teams, eigene Richtlinien für die Pausengestaltung und weitere präventive Schritte, um das Infektionsgeschehen möglichst gering zu halten. Mit Blick auf die Prognosen rund um die Omikron-Variante wurde nun das weitere Vorgehen eng mit den Führungskräften abgestimmt, heißt es aus dem Unternehmen. "Nach Beurteilung der aktuellen Situation gehen wir davon aus, dass wir an manchen Standorten mit Mitarbeiterengpässen konfrontiert werden. Um unserem Versorgungsauftrag gerecht zu werden und um rechtzeitig auf einen Engpass bei der Mitarbeiterverfügbarkeit reagieren zu können, haben wir im Vorfeld Filialen definiert, die in jedem Fall offen zu halten sind. Darüber hinaus haben wir Einsatzpläne definiert, die uns erlauben, Ressourcen zu bündeln und Mitarbeiter filialübergreifend einzusetzen. Damit können wir im Worst Case Personalausfälle von bis zu einem Drittel der Belegschaft abfedern", schildert dm Geschäftsführer Harald Bauer.

Präventionsstufenkonzept in der Logistik in Enns

Neben der Personalfrage hat sich dm auch für mögliche Engpässe in der Lieferkette gerüstet. Und so arbeitet man im Bereich der Logistik am Standort Enns bereits mit einem Präventionsstufenkonzept. Dieses umfasst neben einem mit allen Abteilungen abgestimmten Krisenplan rund um Abverkaufs- und Mitarbeiterverfügbarkeitssituationen, auch das Kontaktmanagement hinsichtlich Lieferanten und Partnern.

"Weiters haben wir die Reichweite bei den Warenbeständen – gerade bei kritischen Artikeln – in allen Lagern erhöht und in den Filialen bereits Sicherheitsbestände durch erhöhte Parametrierung aufgebaut. So können wir mögliche Ausfälle bzw. Verzögerungen in den Lieferketten zeitweise gut überbrücken", so Bauer. 

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