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Doppler Gruppe

Doppler Gruppe lanciert Schnellladeeinrichtungen

Doppler Gruppe/APA-Fotoservice/Hartl
Elektromobilität: Die Doppler Gruppe beginnt ein Rollout von Schnellladeeinrichtungen © Doppler Gruppe/APA-Fotoservice/Hartl
Elektromobilität: Die Doppler Gruppe beginnt ein Rollout von Schnellladeeinrichtungen © Doppler Gruppe/APA-Fotoservice/Hartl

Die Doppler Gruppe hat aktuell mehr als 250 Tankanlagen österreichweit. Mit 150 Turmölstationen zum Jahresende 2017 ist Turmöl damit die größte Diskontkette Österreichs, und man beginnt nun, Infrastruktur für E-Mobilität bereitzustellen.

Im ersten Ausbauschritt wurden Schnellladestationen des Anbieters ABB in Linz und an den beiden Multi-Energy-Stationen Wels und Klaus/OÖ errichtet. Die beiden verkehrsgünstig gelegenen Stationen (A9 und A8) bieten nun neben Vergaser- und Dieselprodukten, LPG und CNG auch Schnellladestationen für alle in Europa zugelassenen, schnelladefähigen Elektrofahrzeuge. „Die Ladeleistung der zum Einsatz gebrachten ABB-Ladesäulen beträgt 50 kWh. Mit dieser Schnellladesäule ist es möglich, einen BMW i3 in nur 30 Minuten bis zu 80 % zu laden“, berichtet Geschäftsführer Dr. Bernd Zierhut. Die Abrechnung der Ladezeit erfolgt wie bei jedem anderen Tankvorgang auch, an der Tankstellenkassa im Shop. Das Investitionsvolumen für die jeweiligen Schnellladestationen liegt in Linz bei 40.000 Euro, in Klaus bei 90.000 Euro und in Wels bei 85.000 Euro.

Nach erfolgreichem Abschluss der Testphase an den drei derzeitigen Standorten, plant die Doppler Gruppe den Ausbau des Stromtanknetzes um weitere Standorte. „Der Strom für den Betrieb dieser Standorte soll zu 100 % aus erneuerbarer Energie bezogen werden“, sagt Zierhut, diesbezügliche Gespräche mit Vorlieferanten wurden bereits geführt. „Wir beobachten den Markt und die Marktentwicklung sehr genau und werden darauf basierend die Infrastruktur für E-Mobilität weiterentwickeln. Abhängig von der Anzahl an Erstanmeldungen von E-Fahrzeugen und vom Ladeverhalten der Nutzer, planen wir bis 2020 bis zu 30 neue Schnellladestationen in Österreich“, ergänzt Franz Joseph Doppler. Das Investitionsvolumen der geplanten Stationen liegt bei etwa 2 bis 2,5 Millionen Euro.
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