Dossier Weltbienentag: Spar gibt Milliarden B...
 
Dossier Weltbienentag

Spar gibt Milliarden Bienen ein zuhause

Spar /Johannes Brunnbauer
Alexander Egit (GF Greenpeace Zentral- und Osteuropa), Stefan Mandl (Präsident des Österr. Erwerbsimkerbundes, Obmann der Biene Österreich), Markus Kaser (Spar-Vorstand), Bernd Kajtna (GF Verein Arche Noah), Robert Brodschneider (Spitzenforscher für Bienengesundheit an der Universität Graz), Katrin Hohensinner (GF Frutura Obst & Gemüse)
Alexander Egit (GF Greenpeace Zentral- und Osteuropa), Stefan Mandl (Präsident des Österr. Erwerbsimkerbundes, Obmann der Biene Österreich), Markus Kaser (Spar-Vorstand), Bernd Kajtna (GF Verein Arche Noah), Robert Brodschneider (Spitzenforscher für Bienengesundheit an der Universität Graz), Katrin Hohensinner (GF Frutura Obst & Gemüse)

Spar kümmert sich gemeinsam mit seinen Kunden um zusätzliche Lebensräume von Bienen. Mit dem Bio-Bienenwiesen-Saatgut, das kostenlos verteilt wird, sollen bis zu 1.200 Hektar neue Blumenwiesen aufblühen.

"Es ist Zeit zu handeln! Die bunte Artenvielfalt unserer Natur hängt maßgeblich von der Biene ab: Rund ein Drittel unserer Lebensmittel – darunter zahlreiche Gemüsesorten und Früchte – ist direkt oder indirekt auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Doch Klimakrise, Monokulturen und der Einsatz von Pflanzen- und Insektengiften führen sukzessive zu einem Rückgang der Bienenpopulation, auch in Österreich", erläutert Spar-Vorstand Markus Kaser und ergänzt: "Spar engagiert sich seit vielen Jahren dafür, die Vielfalt in der Natur zu bewahren und zu fördern. Im Rahmen der Initiative 'Gemeinsam die Vielfalt retten' stellen wir nun auch den Schutz der Bienen in den Fokus."

Der Rat für die Bienen

"Wenn wir weiterhin in einer bunten Welt leben wollen, müssen wir die Biene schützen. Denn nur wenn es ihr gut geht, geht es auch dem Menschen gut", bringt es Stefan Mandl, Präsident des Österreichischen Erwerbsimkerbundes und Mitglied im Bienenrat, auf den Punkt. Um den Bienen nun auch eine starke Stimme zu geben, hat Spar den Bienenrat ins Leben gerufen. Bestehend aus hochkarätigen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis setzt sich der Bienenrat als ihr Fürsprecher für die Bienengesundheit und die Förderung ihrer Population ein.

Ein Zuhause für 1 Milliarde Bienen

Damit rund 1 Milliarde Bienen bald ihr ideales Zuhause finden, nimmt Spar den Welttag der Biene am 20. Mai zum Anlass, österreichweit in allen Märkten Spar Natur*pur Bio-Bienenwiesen-Saatgut zu verschenken, natürlich solange der Vorrat reicht. Die Samen können direkt ausgesät werden und sorgen mit neuen blühenden Wiesen für mehr intakten bienenfreundlichen Lebensraum. So kann jeder einzelne einen wichtigen Beitrag leisten. Spar ist damit ein Teil des Gesellschaftsprojekts "BioBienenApfel" der Frutura, das auch für mehr Bienenlebensraum sorgt.

Gemeinsam gegen Glyphosat

Monokulturen und der Einsatz von giftigen Spritzmitteln bedrohen die Biene. Als Vorreiter in Österreich setzt sich Spar vehement gegen den Einsatz von Glyphosat sowie anderen Pflanzen- und Insektengiften ein, die eine fatale Wirkung auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt haben können. Glyphosat steht unter Verdacht beim Menschen krebserregend zu sein, bei Tieren ist es erwiesenermaßen krebserregend. Die Umwelt leidet in mehrerlei Hinsicht unter dem Pflanzengift. Glyphosat schädigt Biodiversität und Böden sowie auch Gewässer – und damit Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Etwa schädigt Glyphosat die Darmflora von Honigbienen und macht sie anfälliger für Infektionen.
Die Spar Natur*pur Bio-Samen können direkt ausgesät werden und sorgen mit neuen blühenden Wiesen für mehr intakten bienenfreundlichen Lebensraum.
Spar
Die Spar Natur*pur Bio-Samen können direkt ausgesät werden und sorgen mit neuen blühenden Wiesen für mehr intakten bienenfreundlichen Lebensraum.

Aber auch Regenwürmer und Bodenbakterien werden dezimiert und wichtige Funktionen eines gesunden Bodens gehen verloren. "Glyphosat ist eine tickende Zeitbombe für das empfindliche Gleichgewicht unseres Ökosystems. Nur mit einem Totalverbot können wir die Umwelt und Gesundheit der Menschen und Tiere in Österreich wirksam vor dem Pflanzengift schützen. Wenn wir das Summen auf unseren Wiesen, das Leben in unseren Böden, die Vielfalt unserer Natur und unsere wertvolle Gesundheit erhalten wollen, müssen wir Glyphosat aus Österreich verbannen", so Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace in Österreich und Mitglied des Bienenrats. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Greenpeace sind 93 Prozent der Menschen in Österreich für ein vollständiges Glyphosat-Verbot.
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