Douglas: Online-Strategie erweist sich als Re...
 
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Online-Strategie erweist sich als Rettungsanker

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Douglas Group CEO Tina Müller
Douglas Group CEO Tina Müller

Im vierten Quartal 2021 legte der vergleichbare Umsatz des Beauty-Händlers um 7,3 Prozent zu. Der Gesamtumsatz erreichte nahezu das Vorjahresniveau.

Parfümeriefachhändler Douglas steigerte seinen Umsatz im vierten Quartal (bis Ende September 2021) um 7,3 Prozent auf vergleichbarer Fläche, heißt es aus dem Unternehmen. Das Wachstum kommt vor allem aus dem E-Commerce, der sich erfolgreich entwickelt hat, während die Filialen wegen coronabedingten wochenlangen Schließungen weiterhin Verluste verzeichnen. Im Onlinehandel erreichte Douglas in Q4 eine Umsatzsteigerung von 16,7 Prozent auf 211 Millionen Euro (Vorjahr: 181 Millionen Euro) und erwirtschaftete im Gesamtjahr rund 1,2 Milliarden Euro (+46,8 %). Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2020/2021 lag demnach trotz monatelanger Lockdowns bei 3,1 Milliarden Euro und damit nahezu auf Vorjahresniveau (-0,2 %).

Filialgeschäft verliert Lockdown-bedingt

Nach dem Ende der Lockdowns entwickelte sich auch das Filialgeschäft erfreulich: Der Umsatz im vierten Quartal stieg auf vergleichbarer Fläche um 3,7 Prozent auf 537 Millionen Euro. Das Umsatzplus aus dem E-Commerce konnte den Umsatzrückgang aus den Filialen (-19 %) auf vergleichbarer Fläche kompensieren, heißt es in einer Aussendung. 

Douglas Group CEO Tina Müller gibt sich mit der Entwicklung zufrieden: "Dank unserer konsequenten Digitalisierungsstrategie 'Forwardbeauty. DigitalFirst' haben wir im vierten Quartal unser starkes E-Commerce-Wachstum auch nach Wiedereröffnung der Filialen fortgesetzt. Wir haben weiter Marktanteile gewonnen und entwickeln uns besser als der Gesamtmarkt. Die Filialen sind nach den monatelangen Lockdowns in den Vorquartalen gut zurückgekommen. Gleichzeitig haben wir das operative Ergebnis und damit unsere Profitabilität deutlich gesteigert."

Im Vergleich zum Gesamtjahr 2018/2019 und damit zu der Zeit vor Covid-19 konnte der Konzernumsatz um 10 Prozent gesteigert werden, während der E-Commerce-Umsatz verdoppelt wurde.

Umsatzentwicklung

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