AGM: Dreier-Pack Gut Streitdorf - AMA - AGM
 
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Dreier-Pack Gut Streitdorf - AMA - AGM

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(v.li.n.re): Dr. Rudolf Stückler (AMA), Mag. Robert Kogler (AGM), Dr. Stefan Milletich (AGM), Ing. Johann Nolz (EZG Gut Streitdorf) und DI Werner Habermann (EZG Gut Streitdorf
(v.li.n.re): Dr. Rudolf Stückler (AMA), Mag. Robert Kogler (AGM), Dr. Stefan Milletich (AGM), Ing. Johann Nolz (EZG Gut Streitdorf) und DI Werner Habermann (EZG Gut Streitdorf

Mit Alpenvorlandrind und Tullnerfelderschwein soll nun über die C+C-Betriebe von AGM auch die Gastronomie regional verwöhnt werden.

Immerhin 50 Prozent des Fleischverzehrs finden in Österreich außer Haus statt. „Die Gastronomie ist deshalb ein besonders wichtiger Partner bei der Forcierung des Bewusstseins für Regionalität und regionale Marken. Die Konsumenten deponieren ihre Wünsche immer mehr in diese Richtung. Und die Gastronomie hat für sich in der Regionalität eine große Chance erkannt. Deshalb sind Kooperationen wie die nun vorgestellte von besonderer Bedeutung. Der Fachhandel fungiert hier als Mittler zwischen Produktion und Gastronomie“, so Dr. Rudolf Stückler, AMA-Marketingmanager für Fleisch und Fleischwaren.

Dass der Regionalitäts-Trend in den heimischen Gastronomie-Betrieben noch stärker Einzug hält, dafür setzt sich das Gut Streitdorf – mit den Marken „Alpenvorlandrind und Tullnerfelderschwein“ vereint es rund 200 Rinder- und 200 Schweinemastbetriebe im Tullnerfeld und Alpenvorland hinter sich – gemeinsam mit der AMA Marketing und AGM ein. „Wir konnten alleine im vergangenen Jahr insgesamt etwa 1.500 Rinder und 10.500 Schweine absetzen – ein Erfolg für die niederösterreichische, klein strukturierte Landwirtschaft“, so DI Werner Habermann, Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf. Durch diese Qualitätsprogramme haben sich neue Vermarktungschancen eröffnet, die wiederum langfristig die Existenz der Betriebe absichern.

Hinter diesen Marken der Erzeugergemeinschaft steht die Philosophie von Sicherheit, Qualität und Kontrolle. Stückler: „Die KonsumentInnen wollen auf die Auslobungen und Zeichen bedingungslos vertrauen können. Die AMA Marketing hat darauf reagiert und die Herkunftssysteme `sus` für Schweinefleisch und `bos` für Rindfleisch entwickelt. Alleine im Rindfleischbereich sichert die AMA Marketing auf diese Weise rund 50 Regionalmarkenprogramme in ganz Österreich ab.“

Das klare, nachvollziehbare, freiwillige Schweinekennzeichnungssystem „sus“ sichert die Herkunft und Qualität vom „Tullnerfelderschwein“. Mit „sus“ werden Angaben zur Herkunft – wie Geburt, Mast, Schlachtung – und Qualität gekennzeichnet, dokumentiert und abgesichert. Die Rückverfolgbarkeit wird durch die weitere Etikettierung bei der Grob- und Feinzerlegung garantiert. Eigenkontrollen und Überkontrollen, beauftragt von der AMA Marketing, sind ein weiterer Bestandteil dieses freiwilligen Kennzeichnungssystems. Die hohe Qualität des Fleisches wird zudem durch die Einhaltung genauer Gewichts- und pH-Wert-Grenzen abgesichert.

Das Alpenvorlandrind – das Gebiet reicht vom Marchfeld bis zum Tullnerfeld – vereint gleichzeitig mehrere Vorteile: Die Kalbinnen, das sind junge weibliche Rinder aus der Region, kommen hauptsächlich aus der Mutterkuhhaltung, welche eine zunehmend interessante, naturnähere Alternative zur Milchviehhaltung darstellt. Und: Das Alpenvorlandrind ist mit dem AMA Gütesiegel ausgezeichnet. Das bedeutet:

  • Die Qualitätsanforderungen liegen über dem gesetzlichen Standard.
  • Ursprung und Herkunft sind zu 100% aus Österreich.
  • Die Produkte unterliegen strengen und unabhängigen Kontrollen.


Rindfleischgenießer dürfen sich auf beste Qualität des angebotenen Rindfleisches verlassen. Kräftig rot in der Farbe, gleichmäßig marmoriert, besonders zart, feinfasrig und saftig im Geschmack – damit punktet das Fleisch der Kalbin. Werden spezielle Bedingungen bei Reifung und Lagerung eingehalten, kann für das Fleisch sogar eine „Zartheitsgarantie“ abgegeben werden – nicht nur für Steaks, sondern auch für Braten oder Rindsschnitzel.

So wie beim „Alpenvorlandrind“ wird auch beim „Tullnerfelderschwein“ die Herkunft Österreich ausgelobt, da bei diesen regionalen Qualitätsprogrammen die Ferkel bzw. Kälber in Österreich geboren, gemästet und geschlachtet werden. Habermann dazu: „Die Bauern produzieren für die regionalitätsaffinen Wirte und Gäste, die ‚ihre Bauern kennen möchten‘. Dieses Vertrauensverhältnis ist die Basis für starke Regionalmarken aus Niederösterreich.“

Niederösterreich ist ein Land, in dem die Veredelung durch Schweine- und Rinderhaltung eine große Bedeutung hat. „Im internationalen Wettbewerb gelten unsere heimischen Betriebe als Zwerge“, so Habermann. In Österreich hat der Rinderhalter durchschnittlich 23, in Deutschland rund 69 und in Brasilien circa 2.000 Rinder. In der Schweineproduktion hält ein Landwirt in Österreich im Durchschnitt 70 Schweine auf seinem Hof, in Dänemark 1.500 und in Irland 2.000 Schweine.

Der Frische-Spezialist AGM, mit 21 Standorten räumlich stark in den Regionen vertreten, steht voll hinter dem Konzept der Erzeugergemeinschaft: „Denn Österreich ist bei uns eine der strategischen Säulen in unserer Sortimentsphilosophie, wir bilden die Vielfalt der Regionen in unseren Regalen ab“, erklärt AGM Geschäftsführer Mag. Robert Kogler. „Insgesamt haben wir zum Beispiel bereits 160 Artikel der Genuss Region für unsere Kunden im Sortiment. Fleisch ist eine besonders wichtige und emotionale Warengruppe, deshalb freuen wir uns, dass das Alpenvorlandrind und Tullnerfelderschwein einen so guten Absatz finden.“ Mehr als 500 Tonnen Alpenvorlandrind und Tullnerfelderschwein sind alleine in den vergangenen 12 Monaten bei AGM über den Ladentisch gegangen. Insgesamt sind etwa 90 Prozent des Schweine-, Rind- und Kalbfleisches bei AGM aus Österreich – ein überdurchschnittlicher Prozentsatz im Gastronomiegroßhandel.
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