GS1 Austria: Einheitlicher Stammdatenaustausc...
 
GS1 Austria

Einheitlicher Stammdatenaustausch dank GS1 Sync

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Gemäß EU-Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) müssen ab 13. Dezember 2014 alle Lebensmittelhersteller und -händler gewährleisten, dass dem Endverbraucher bereits vor dem Kauf alle nach der LMIV verpflichtenden Informationsangaben zur Verfügung stehen.

Um dies möglichst praktikabel zu gewährleisten, haben in den letzten Monaten und Jahren Vertreter von Handel, Industrie, ECR Austria und die Standardisierungsorganisation GS1 Austria die GS1 Sync-Artikelstammdatenbank entwickelt. Diese ermöglicht es nun dem gesamten Lebensmittelhandel und seinen Partner aus der Lebensmittelindustrie, ihre Daten auf elektronischem Wege strukturiert und einheitlich auszutauschen. Seit dem letzten Sommer sind bereits tausende Produkte und deren Daten in den Datenpool eingegeben worden. Im österreichischen Handel stößt GS1 Sync auf große Ressonanz und so sind Markant, Metro, MPreis, Rewe und Spar mit dabei.

Die österreichische GS1 Sync-Lösung ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Stammdatenpools, die den GS1 Standards für Stammdaten unterliegen und unter dem Begriff „Global Data Synchronisation Network“ (GDSN) zusammengefasst werden. An dieses Netzwerk sind weltweit fast 25.000 Unternehmen angeschlossen, die diese Infrastruktur zum Austausch ihrer Daten nützen.

GS1 Sync bietet auch die Möglichkeit, zusätzliche Daten unabhängig von der LMIV zu speichern. Auf diese kann der Handel nach entsprechender Freigabe durch die Industrie zugreifen. Diese Informationen können nun marketingrelevante Daten wie beispielsweise Bilder oder Logos und künftig auch logistische Daten wie Länge, Breite und Höhe für das richtige Warehouse Management sein.

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