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Einwegpfand

Details zum Einwegpfand stehen fest

Michael Eichhammer - stock.adobe.com

Ab dem Jahr 2025 wird es in Österreich auf Einweggetränkeflaschen und -dosen ein Pfand in der Höhe von 25 Cent geben.

Vor knapp einem Jahr hat die österreichische Bundesregierung die Einführung eines Pfands auf Einweggetränkeflaschen und -dosen beschlossen. Am 8. September 2022 wurden nun von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und dem "Trägerverein Einwegpfand" erste Details darüber vorgestellt.

Demnach wird es ab dem Jahr 2025 auf alle betroffenen Gebinde ein einheitliches Pfand in der Höhe von 25 Cent geben. Dies trifft für alle Einweggetränkeflaschen und -dosen zwischen 0,1 und 3 Litern zu, wobei für Milch und Milchmischgetränke eine Ausnahme gilt. Grundsätzlich können einwegbepfandete Verpackungen überall dort zurückgegeben werden, wo sie eingekauft werden können. Für kleinere Geschäfte gibt es jedoch Einschränkungen.

Betreiber des Pfandsystems ist der "Trägerverein Einwegpfand" als zentrale Stelle, der von Handel und Getränkeherstellern getragen wird und in dem das Klimaschutzministerium umfassende Mitwirkungs- und Kontrollrechte hat. Den Vereinsvorstand bilden seitens der Erstinverkehrbringer Philipp Bodzenta (Coca-Cola) und Oliver Kiefer (Red Bull), sowie seitens der Rücknehmer Robert Nagele (Billa) und Christoph Rief (Hofer).

Anlässlich der Präsentation der Details zum Einwegpfand meinte Philipp Bodzenta: "Mit der Einführung eines Pfandsystems können wir größere Mengen in besserer Qualität sammeln und damit PET und Aluminium als Wertstoffe einfacher im Kreislauf halten. Darüber hinaus wird der unnötige Verlust durch Littering minimiert und wir werden damit gemeinsam das EU-Sammelziel von 90 Prozent bis 2029 schaffen."
Robert Nagele hob in seinen Worten die operative Verantwortung des LEH als Rücknahmestelle hervor. "Für uns als Händler ist es besonders wichtig, die Rückgabe für unsere Kundinnen und Kunden so bequem wie möglich zu gestalten. Nur so leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Plastikreduktion für eine lebenswerte Zukunft", so Nagele.  
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