café+co: Erholung im Geschäftsjahr 2009/2010
 
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Erholung im Geschäftsjahr 2009/2010

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Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co® café+co
Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co® café+co

Das Geschäftsjahr 2009/2010 (per 30. September 2010) ist für die café+co International Holding positiv zu Ende gegangen.

Der führende Kaffee- und Automaten-Caterer in Österreich konnte seinen Umsatz von 126 Mio. Euro auf 134 Mio. Euro steigern und zweistellige Zuwächse in Deutschland, Polen sowie im Raum Moskau verzeichnen. Zudem gibt es in Österreich, Zentral- und Osteuropa bereits 50.000 Automaten.

Umsatzwachstum durch Neukunden und Nachhaltigkeitsprogramm
Die positive Umsatzentwicklung ist vor allem auf die große Neukundenanzahl während der Krisenjahre 2008 und 2009 zurückzuführen, denn viele Firmenkunden stellten in diesem Zeitraum auf das café+co-System um, weil das Unternehmen alle Investitionskosten für die Automaten trägt. Mag. Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co: "Die antizyklische Vorgangsweise mit zahlreichen Produkt-Innovationen, wie z.B. nachhaltig produziertem Kaffee oder vollautomatischen coffee-to-go-Geräten, wirkt sich nun zusätzlich positiv auf unser Unternehmen aus. Vor allem konnten wir damit während der Krise langjährig erfahrene Mitarbeiter weiter in unserer Unternehmensgruppe halten. In den letzten Monaten begannen auch die Umsätze/Kunde in Folge der steigenden Beschäftigung wieder zu wachsen - von Kennzahlen über die wir uns vor der Krise freuen durften, sind wir jedoch noch weit entfernt."
In Sachen nachhaltig produzierter Kaffee setzt café+co auf Kooperationen mit Fair-Trade und Rainforest Alliance und bereits im Geschäftsjahr 2010/2011 werden mehr als 50 Prozent der an café+co konsumierten Portionen aus nachhaltigem Anbau kommen.

Positive Zukunftsaussichten
Auch der Blick in die Zukunft ist erfreulich, denn für das Jahr 2011 sind trotz steigender Rohstoffpreise 100 zusätzliche Arbeitsplätze geplant und die Anzahl der vollautomatischen Cafés in österreichischen Landeshauptstädten sowie in Hauptstädten der Nachbarländer sollen aufgrund ihres Erfolges ausgeweitet werden. Darüberhinaus kommt Anfang des heurigen Jahres eine neue "coffee-twin"-Gerätelinie - zwei eigenständige Espresso-Vollautomaten mit geringem Platzbedarf - für die Hotellerie auf den Markt und coffee-to-go-Einheiten auf öffentlichen Plätzen wird es auf Wunsch automatisch mit Deckel geben. Steger: "Wir wollen 2010/11 weiter wachsen und benötigen für unsere zahlreichen neuen Projekte qualifizierte Mitarbeiter in den Bereichen Technik und Automaten-Service. Rund 100 neue Mitarbeiter sollen 2011 eingestellt werden. Mit dem weiteren Wachstum hoffen wir, die Kostenexplosion auf der Rohstoffseite zum Teil ausgleichen zu können und diese nicht im vollen Umfang an unsere Kunden weitergeben zu müssen."

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