Metro Cash & Carry Österreich: Ermittlungen g...
 
Metro Cash & Carry Österreich

Ermittlungen gegen Metro eingestellt

Foto: Metro Cash & Carry Österreich
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Metro eingestellt© Foto: Metro Cash & Carry Österreich
Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Metro eingestellt© Foto: Metro Cash & Carry Österreich

Fünf Jahre lang ermittelte die Staatsanwaltschaft Linz gegen die Großhandelskette Metro Cash & Carry Österreich. Kunden sollen Schwarzeinkäufe ermöglicht worden sein, lautete der Verdacht. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.

Mehr als 800 Gastwirte sollen jahrelang mit zwei Einkaufswagen eingekauft haben: Der Inhalt des ersten soll offiziell abgerechnet, der des zweiten schwarz bezahlt worden sein. Mehr als zehn Millionen Euro an Steuern sollen so hinterzogen worden sein. Metro stand im Verdacht, von diesem Vorgehen gewusst und es geduldet zu haben. Einige hundert Wirte sollen mit Geldstrafen bedacht worden sein.

Keine ausreichenden Beweise



Eine Mittäterschaft konnte Metro von der Staatsanwaltschaft nicht nachgewiesen werden, weil nicht geklärt werden konnte, wer das System erfunden habe und wer es geduldet habe. „Es ließ sich nicht beweisen, dass das Unternehmen an der Steuerhinterziehung mitgewirkt hat, daher sei es trotz jahrelanger Ermittlungen letztlich zu keiner Anklage gekommen"“, wird Rainer Schopper, Sprecher der Staatsanwaltschaft Linz, in einem Bericht der OÖ Nachrichten zitiert.
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