monster.at/comrecon: Erste Employer Branding ...
 
monster.at/comrecon

Erste Employer Branding Studie veröffentlicht

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Präsentierten in Kooperation die erste in Österreich qualitativ durchgeführte Employer Branding Studie: Barbara Riedl-Wiesinger von Monster.at...
Präsentierten in Kooperation die erste in Österreich qualitativ durchgeführte Employer Branding Studie: Barbara Riedl-Wiesinger von Monster.at...

Mag. Charlotte Hager, Geschäftsführerin von comrecon Marktdiagnostik & Strategieberatung führte im Auftrag und in enger Kooperation mit Monster.at die erste "Monster-Employer Branding Studie" auf semiotischer Grundlage durch, die Anfang September präsentiert wurde.

(Semiotik ist die Wissenschaft von Zeichensystemen wie Bilderschriften, Gestiken, Formeln und Sprache, Anm.). Aus 40 Unternehmen der verschiedensten Bereiche - Industrie, Dienstleistungen, Banken, Handel, etc. - wurden CEOs oder HR-Experten im Face-to-Face-Interview befragt.

Das Fazit der Studie: "Mit Employer Branding kann die Mehrzahl der Personalverantwortlichen in den österreichischen Unternehmen nichts Konkretes anfangen", erklärt Hager und ergänzt: "Nur 12 der 40 befragten Unternehmen nehmen Employer Branding als Prozess der Identitätsentwicklung wahr. Die anderen Unternehmen haben kein Employer Branding beziehungsweise setzen es mit ihrer Konsumenten-Marke gleich. Das heißt, eine strategische Ausrichtung und Positionierung der Arbeitgeber-Marke auf dem Gesamtarbeitsmarkt findet immer noch zu einem sehr geringen Anteil statt. In den Unternehmen herrscht also noch immer extremer Aufholbedarf."

In den zahlreichen Gesprächen mit den Personalverantwortlichen hat sich gezeigt, dass sich die Gesellschaft verändert und diese sich auch am Bewerbermarkt bemerkbar macht. Den nachkommenden Generationen ist beispielsweise eine ausgeglichene Work-Life-Balance wichtig - die Arbeit muss zum Leben passen. "Diese Mitarbeiter suchen den Sinn in ihrem Tun, wollen flexibler arbeiten, legen zunehmend Wert auf ein gutes Arbeitsklima sowie auf eine harmonische Zusammenarbeit mit den Arbeitskollegen. Gleichzeitig sinkt die Arbeitgeber-Loyalität, während die Bereitschaft zur Veränderung zunimmt", weiß Mag. (FH) Barbara Riedl-Wiesinger, Country Managerin bei Monster Austria.

Unternehmen können sich laut Riedl-Wiesinger durch Bekanntheit am Markt und durch einen guten Ruf attraktiv für die "Right Potentials" machen. "Bekanntheit und das jeweilige Versprechen entscheiden hier. Wer nicht auffällt oder präsent ist, wird im Kampf und die besten Köpfe das Nachsehen haben. Daher ist eine Arbeitgeber-Positionierung mit einem klaren Versprechen wichtig." Hager ergänzend: "Das Versprechen darf nicht nur als Text vorhanden sein, sondern muss vielmehr im richtigen Wording und einer stimmigen Bildwelt codiert sein. Hier haben fast alle Unternehmen noch Bedarf. Dies ist der Haupthebel, um die Attraktivität des Unternehmens an allen relevanten Touchpoints authentisch zu transportieren."

... und Charlotte Hager, Studienleiterin und GF von comrecon. © Monster
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... und Charlotte Hager, Studienleiterin und GF von comrecon. © Monster
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