Zielpunkt: Erste Gläubigerversammlung, geände...
 
Zielpunkt

Erste Gläubigerversammlung, geänderter Gläubigerausschuss

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Im Handelsgericht Wien fand heute ab 11 Uhr die erste Gläubigerversammlung im Konkursverfahren der Zielpunkt GmbH statt. Zuvor gab es noch Veränderungen im Gläubigerausschuss.

Da kein Sanierungsplan durch den Schuldner vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgelegt wurde, eröffnete das Insolvenzgericht einen Konkurs mit Insolvenzverwalter, zu dem der Wiener Rechtsanwalt Dr. Georg Freimüller bestellt wurde. Am 15. Dezember fand nun die erste Gläubigerversammlung statt. Sie dient unter anderem dazu, einen etwaigen Sanierungsplan zu prüfen, was im Fall Zielpunkt GmbH jedoch ohnehin obsolet ist, da ein solcher vom Schuldner nicht eingebracht wurde und die Causa somit direkt in ein Konkursverfahren mündet. Freimüllers Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, die Aktiva des Unternehmens zu verwerten, eine Quote für die Gläubiger auszuarbeiten und zu liquidieren.

Die exakte Höhe der Forderungen wird freilich erst ab dem 11. Februar 2016 eruiert werden können, weil an diesem Tag die Anmeldefrist für die Gläubiger endet. Klarheit sollte dann 14 Tage später der 25. Februar bringen. Für diesen Tag sind die Prüfungstagsatzung und die Berichtstagsatzung angesetzt. Beim dem Insolvenzverwalter beigeordneten Gläubigerausschuss selbst gab es Anfang Dezember noch zwei Änderungen. Als 7. Mitglied kam am 2. Dezember 2015 die IEF Service GmbH dazu. Das ist der der Insolvenz Engelt Fond, der sich um die offenen Lohn- oder Gehaltsansprüche gegenüber der Zielpunkt GmbH zu kümmern hat. Einen Tag später, am 3. Dezember, wurde zudem die Markant Österreich GmbH als Gläubigersausschussmitglied enthoben und stattdessen ihre Mutter Markant Handels- und Industriewaren- Vermittlungs AG aus dem schweizerischen Pfäffikon zum Mitglied bestellt.
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