MaranVegan: Erster veganer Supermarkt eröffne...
 
MaranVegan

Erster veganer Supermarkt eröffnet

Christian Jobst/leisure.at
Stefan Maran und Margit Stolzlechner von der Hollerei im neuen veganen Supermarkt MaranVegan in der Stumpergasse 57 in Wien © Christian Jobst/leisure.at
Stefan Maran und Margit Stolzlechner von der Hollerei im neuen veganen Supermarkt MaranVegan in der Stumpergasse 57 in Wien © Christian Jobst/leisure.at

Rund zweieinhalb Jahre nach dem erfolgreichen Verkauf seiner Bio-Marktkette an den deutschen Konzern denn’s präsentiert Bio-Pionier Stefan Maran sein neues Konzept: Mit dem ersten veganen Supermarkt Österreichs spricht er national rund 40.000 Veganer an, wovon alleine 15.000 in Wien wohnen.

Auf 400 Quadratmetern Marktfläche bietet MaranVegan rund 4.000 Produkte an, die mehrheitlich aus dem EU-Raum stammen, um durch kurze Transportwege auch dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen. „Produkte aus den Vereinigten Staaten oder aus Südafrika werden eine Seltenheit sein, obwohl das Angebot in Österreich noch Ausbaupotenzial hat“, unterstreicht Maran. Die Beziehungen zu etwa zwei Drittel der Lieferanten sind historisch gewachsen, wobei alle vom Bio-Pionier persönlich besucht und überprüft werden.

In Kooperation mit der „Hollerei“ von André und Margit Stolzlechner wird das Handelssortiment um ein veganes Bistro auf rund 100 Quadratmetern ergänzt, in dem täglich frische Kuchen, Weckerln, Brot, Kaffee und warme Speisen angeboten werden. Kernstück des neuen Bistros bei MaranVegan soll so genanntes „Super Food“ werden. Ebenfalls im Vordergrund stehen eigens entwickelte Smoothies mit Wildkräutern, Petersilie, Koriander, Salbei, Dille, Mandeln, Keimen und Samen. Wildkräuter werden von Maran, der selbst eine Landwirtschaft im Mittelburgenland betreibt, teilweise selbst gesammelt und frisch verarbeitet. Dort werden neben Kräutern unter anderem auch Kartoffel und in Vergessenheit geratene Apfelsorten angebaut, die ebenfalls im Markt angeboten werden. „Die Verbindung von Gastronomie und Handel wird neue Zielgruppen ansprechen und sich gegenseitig befruchten“, ist Stolzlechner vom innovativen Konzept überzeugt.
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