WKO: Exporttag 2019 im Zeichen Afrikas
 
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Exporttag 2019 im Zeichen Afrikas

Frank Helmrich
Jesse Hirsch sprach über die Vernetzung der Welt und die Rolle von KI dabei.© Frank Helmrich
Jesse Hirsch sprach über die Vernetzung der Welt und die Rolle von KI dabei.© Frank Helmrich

Bei der Neuauflage der WKO-Veranstaltung "go-international" kamen 3.000 Exporteure, Interessenten und Vertreter der Kammer zusammen.

Über 150 Milliarden Euro konnten Exportbetriebe im Vorjahr umsetzen. Beim WKO Exporttag 2019 gab es einen Einblick in die globalen Märkte und die dort vorherrschenden Trends. Besonders Afrika wurde bei der "Africa Innovation Challenge" in den Mittelpunkt gerückt. Hier trafen heimische Startups auf Unternehmer aus dem ganzen Kontinent. "Es freut mich ganz besonders, wenn ich die innovativen und kreativen Lösungen der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sehe, die in den Regionen Afrikas viel Gutes bringen werden. Und mit seinen 1,2 Milliarden Bewohnern ist Afrika natürlich auch ein aufstrebender und bedeutender Markt mit massivem Potenzial für die österreichische Wirtschaft", so WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth. Für die zehn besten Startups wird es im September nach Kapstadt gehen, wo der South Africa Innovation Summit stattfindet.

Nach der Eröffnung durch WKO-Präsident Harald Mahrer sprach der kanadische Zukunftsforscher Jesse Hirsch bei seiner Keynote über KI und warum sie genauso fehleranfällig wie ein Mensch ist. Im Anschluss gaben die Vertreter der Außenwirtschaftscenter aus aller Welt einen Einblick in die für sie jeweils relevanten Trends und Möglichkeiten auf den von ihnen betreuten Märkten. Kernthemen waren die Zukunft der Gesundheit, Algorithmen beim Shopping, Änderungen der Arbeitswelt, smarte Werbung, shared economy und Datensicherheit.
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