Fairtrade: Fairtrade und der Tag des Kaffees
 
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Fairtrade und der Tag des Kaffees

Max Havelaar Niederlande
Weltweit gibt es bereits 445 Fairtrade-zertifizierte Kaffeebauernkooperativen in 30 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas © Max Havelaar Niederlande
Weltweit gibt es bereits 445 Fairtrade-zertifizierte Kaffeebauernkooperativen in 30 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas © Max Havelaar Niederlande

Der Tag des Kaffees ist seit 2001 der 1. Oktober. Ausgerufen wurde er vom Österreichischen Kaffeeverband, und er ist immer wieder Anlass für Information und Promotion, diesmal von Fairtrade.

Weltweit gibt es bereits 445 Fairtrade-zertifizierte Kaffeebauernkooperativen in 30 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Über 812.000 Kaffeebäuerinnen und -bauern profitieren vom fairen Handel. Nach wie vor prägen unzählige Herausforderungen den Alltag der Menschen, die die Bohnen für unsere tägliche Tasse Kaffee anbauen. Der faire Handel schafft Perspektiven.

Der Fairtrade-Mindestpreis, der als Sicherheitsnetz gedacht ist, falls der Weltmarktpreis absinkt, gibt den Bauernfamilien Stabilität. Die zusätzliche Prämie wird in soziale, ökologische und ökonomische Projekte investiert, von denen die ganze Gemeinschaft profitiert. „Fairtrade gibt den Bauernfamilien Hoffnung, den Kreis aus Unsicherheit und Armut zu durchbrechen“, so Lee Byers, Kaffeeexperte von Fairtrade International, über die Wirkung des fairen Handels.

Der soeben veröffentlichte Bericht des „Climate Institute“ über die Risiken des Klimawandels und dessen Folgen für die Kaffeebohne, der von Fairtrade Australia and New Zealand in Auftrag gegeben wurde, zeigt auf: Bis 2050 könnte die bebaubare Fläche für Kaffee nur noch halb so groß sein wie jetzt, und bis 2080 könnte die wilde Kaffeepflanze sogar komplett ausgestorben sein.
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