OeNB: Falschgeld geht die Luft aus
 
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Falschgeld geht die Luft aus

Mit der Einführung der zweiten Euro-Banknotenserie gibt die Österreichische Nationalbank einen Überblick, wo und welches Falschgeld kursiert.

Die OeNB zeigt, wo und welches Falschgeld in der ersten Jahreshälfte 2019 gefunden wurde.
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Die OeNB zeigt, wo und welches Falschgeld in der ersten Jahreshälfte 2019 gefunden wurde.
620 Millionen Euro-Banknoten sind aktuell in Österreich im Umlauf - erst im Mai wurden die letzten Scheine der zweiten Euro-Banknotenserie (ES2) herausgegeben. Während die neuen Scheine in den Geldbörsen und Kassen unterwegs sind, wurden wesentlich weniger gefälschte Banknoten als im Vorjahr gemeldet. In der ersten Jahreshälfte wurden 4.395 Fälschungen aus dem Verkehr gezogen - ein Viertel weniger als im Vergleichszeitraum 2018.

OeNB-Direktor Eduard Schock zeigt sich erfreut: „Mit Ausgabe der 100-und 200-EUR-Banknoten Ende Mai 2019 konnte ein äußerst komplexes und umfangreiches Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Die Euro-Banknoten der zweiten Serie sind ein High-Tech-Produkt, das aufgrund der umfangreichen Forschungsarbeit zu den qualitativ hochwertigsten bzw. fälschungssichersten Banknoten weltweit gehört.“ Ein innovatives Beispiel dafür ist das Satelliten-Hologramm auf den 100- und 200-Euro-Banknoten. Durch Kippen der Banknote bewegen sich ganz oben im Folienstreifen €-Symbole um die Wertzahl."

Die häufigste Fälschung ist und bleibt der 50-Euro-Schein, er machte mehr als die Hälfte des gefundenen Falschgeldes aus. Dahinter reihen sich der 20er mit - passend - kanpp 20 % und der 100er mit etwas mehr als 19 %. Am häufigsten wurden die "Blüten" in Wien gefunden (31,9 %), mit viel Abstand dahinter sind die Steiermark mit 15 % und Salzburg mit knapp 13 %.
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