Toys“R“Us: Filialschließungen in den USA, Öst...
 
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Filialschließungen in den USA, Österreich nicht betroffen

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© Toys"R"Us
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Der Spielzeughändler Toys“R“Us, der vor sechs Monaten Insolvenz angemeldet hat, schließt laut Unternehmensinformationen alle seine Filialen in den USA inklusive jener Standorte in Puerto Rico. Für das Geschäft in Zentraleuropa, zu dem auch Deutschland, Österreich und die Schweiz zählen, soll ein Käufer gefunden werden.

In den USA sind über 30.000 Mitarbeiter sowie die noch verbliebenen 735 Standorte betroffen. Dave Brandon, Chairman and Chief Executive Officer, erklärte in einer Unternehmensinformation: „Ich bin sehr enttäuscht über das Ergebnis, aber wir haben nicht länger die finanzielle Unterstützung, um unser US-Geschäft fortzuführen.“ Aktuell erfolgt die Reorganisation des Gesamtgeschäfts. Der Konzern ist auf der Suche nach Käufern für das kanadische sowie für das internationale Geschäft in Asien und Zentraleuropa inklusive Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland betreibt Toys“R“Us 66 Filialen, in Österreich sind es laut FirmenCompass 15 Standorte mit 370 Mitarbeitern. Hierzulande belief sich der Umsatz zuletzt auf rund 90 Millionen Euro; der Gewinn (EGT) lag bei 5,5 Mio. Euro. Auf APA-Anfrage betonte das Unternehmen, dass weder die Toys“R“Us-Filialen noch die Onlineshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz in das amerikanische Insolvenzverfahren involviert seien.
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