Billa Ladenbau: Flaggschiff Corso
 
Billa Ladenbau

Flaggschiff Corso

-
Bauleiter Harald Benckendorff, Verkaufsleiterin Gabriela Jansa und Filialleiter Dalibor Savic präsentieren stolz das renovierte Billa-Flaggschiff.
Bauleiter Harald Benckendorff, Verkaufsleiterin Gabriela Jansa und Filialleiter Dalibor Savic präsentieren stolz das renovierte Billa-Flaggschiff.

Auch 2009 fährt Billa konsequent mit seiner Umbauoffensive fort. In Rekordzeit wurde nun der exklusive Flagshipstore in den Wiener Ringstraßen Galerien modernisiert. Innovative Architektur- und Lichtkonzepte gepaart mit hochqualitativen Materialien machen den Billa Corso zur modernsten Filiale Österreichs.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass wir eine Filiale so groß eröffnen, wie den Billa Corso. Er ist ein Schmuckstück für unsere Kunden. Und wir freuen uns, dass es hier schon sehr, sehr lange Kundenbeziehungen gibt", betonte Rewe Group Austria Vorstandsvorsitzender Frank Hensel bei der Eröffnung des neu renovierten Billa Corso im Herzen Wiens. Dass dieses Schmuckstück so wichtig ist, zeigt die weitere Aussage von Frank Hensel: „Wien ist unsere Heimat, ohne Wien wären wir nix. Der Billa Corso ist das Aushängschild für unsere Verpflichtung, die wir in Österreich haben." Mit ein Grund, den Standort, der schon immer eine besondere Position eingenommen hat, für seine Kunden noch attraktiver zu gestalten. Heute präsentiert sich die Filiale als die modernste Österreichs.

Gutes Einvernehmen

Dabei gestaltete sich der Umbau des 880 m2 großen Billa Corso aufgrund seiner Lage nicht immer einfach, befindet er sich doch inmitten der Ringstraßen Galerien, unmittelbar neben dem Grand Hotel. Während der Renovierungsarbeiten, die übrigens zu 100 Prozent von österreichischen Firmen abgewickelt wurden, musste sowohl auf die anderen Mieter Rücksicht genommen werden, als auch auf den laufenden Betrieb des 5-Sterne-Luxushotels. Notgedrungen kam es dadurch immer wieder zu Unterbrechungen. In diesem Zusammenhang betont Ing. Harald Benckendorff, Bereichsleiter Bautechnik der technischen Abteilung bei Billa, jedoch die gute Kooperation mit den anderen Mietern: „Während des Umbaus kam es nie zu Problemen, ich bin sehr froh über das gute Einvernehmen untereinander." Durch diese Arbeitspausen, die beispielsweise während Veranstaltungen des Grand Hotels eingelegt wurden, verlängerte sich aber auch die Modernisierung geringfügig. Dauert die Renovierung eines Standortes üblicherweise zwei Wochen, wurden die Arbeiten im Billa Corso dennoch in einer Rekordzeit von lediglich drei Wochen fertig gestellt.

Genaue Planung

Doch bevor der Umbau beginnen konnte, bedurfte es der kompetenten Vorbereitung. In enger Zusammenarbeit mit der Designfirma Schaberl Artwork entwickelte die technische Abteilung bei Billa gemeinsam mit der Verkaufsleitung das neue Ladenkonzept, das bereits seit Ende 2006 in allen modernisierten Filialen umgesetzt wird. Festgelegt wurden damals das Ladenbaudesign, ein Grundriss für die Anordnung der einzelnen Produktabteilungen und die Einrichtung. „Uns war es wichtig, ein modernes zeitgemäßes Ladenkonzept zu entwickeln, das sich durch Übersichtlichkeit und klare Strukturen auszeichnet", erklärt Benckendorff. Dieses Konzept wird an jedem Standort gemäß den räumlichen Gegebenheiten adaptiert und auch weiterentwickelt. Etwas mehr als drei Monate vor Beginn der Umbauarbeiten musste daher mit der genauen Planung des Billa Corso begonnen werden, wobei diese rund 4 Wochen Zeit in Anspruch nahm. Für die einzelnen Ladenbauelemente musste zusätzlich eine Bestellzeit von zwei Monaten einkalkuliert werden.

Frische im Fokus

„Der Kern unseres neuen Ladenbaukonzeptes ist es, die Frische in den Mittelpunkt zu rücken", erklärt Benckendorff. Daher ist auch der Frische-Bereich einer der zentralen Teile bei der Planung. Zu ihm zählen die Obst- und Gemüse-, die Feinkost-, die Brot- und Gebäck- sowie die Fleisch- und Fischabteilung. Anders, als an den übrigen Standorten, an denen dieser Bereich eingangsbedingt am Rand des Geschäfts positioniert ist, hat sich im Billa Corso eine zentrale Lage aufgrund der atypischen Ladenform angeboten. Hier befindet sich die Frische im wahrsten Sinne im Herzen der Filiale und liegt über die Galerie der oberen Stockwerke zudem direkt im Blickfeld der Kunden. An diesem Herzstück orientiert sich die weitere Anordnung der einzelnen Produktabteilungen: ausgehend von der Frische folgen in kreisförmiger Platzierung die Molkerei- und Convenienceprodukte, die Vinothek, das Trockensortiment, die Parfümerie- und TK- Abteilung. Dabei sind alle Abteilungen zueinander hin offen, wie Prokuristin Gabriela Jansa, Billa Verkaufsleiterin, bemerkt: „Eine Zwangskundenführung gibt es in den neuen Billa Filialen nicht, denn der Kunde muss sich bei uns wohlfühlen. Das angenehme Einkaufserlebnis steht für uns im Vordergrund." Der Kunde kann sich somit frei im Geschäft bewegen und uneingeschränkt bei den Spezialitäten der einzelnen Abteilungen gustieren.

Moderne Materialien, warme Farben

Entsprechend den Vorgaben an das neue Ladenkonzept, kommen in der Gestaltung vorwiegend moderne Materialien zum Einsatz - und bringen nebenbei ihre Vorteile mit sich, wie Jansa erklärt: „Glas und Edelstahl sehen nicht nur gut aus, auch die Lebensdauer der Einrichtung erhöht sich dadurch." Komplett neu designt wurde beispielsweise die Glasfront der Feinkost-Vitrine. Verwendet werden nun gerade stützenlose Glasscheiben, die durch einen speziellen Kippmechanismus nach vorne hin zu öffnen sind. „Ohne Stützen bietet dieser Bereich einerseits dem Kunden einen besseren Einblick, und auch unsere Mitarbeiter können sich ungehindert bewegen", so Benckendorff. Durch den Kippmechanismus ist die Feinkost zudem einfacher zu befüllen und zu reinigen. Im neuen Ladenkonzept von Billa kommen weiters nur mehr Drahtregale zum Einsatz. Auch sie sind nicht nur modern, sondern hygienischer und ebenfalls leichter zu reinigen. Eine entsprechend warme Atmosphäre erhält das Geschäft durch natürliche Materialien, wie Holz und Stein, zudem wirken weiche und harmonische Farben auf das Wohlgefühl des Kunden.

Beleuchtung: Neue Maßstäbe

Im Bereich der Beleuchtung setzt der Billa Corso gleich dreifach neue Maßstäbe. Zum einen werden für die Beleuchtung der TK-Schränke, im Parfümerieturm sowie bei der Wandbeleuchtung im Getränkebereich innovative LED-Lampen verwendet. Benckendorff nennt die Vorteile: „LED-Lampen sind energiesparend und verfügen über eine geringe Wärmeentwicklung, aber auch eine relative Wartungsfreiheit, da sie eine lange Lebensdauer besitzen." Ein neuartiges Beleuchtungskonzept wird weiters im Trockensortiment geboten. Durch in die Decke versetzte Lichtstrahler wird der Lichtkegel nicht in den Raum geflutet, sondern direkt auf das jeweilige Regal gerichtet. Dadurch sieht der Kunde keinen störenden Lichtpunkt und die Ware kommt im Regal optimal zur Geltung. „Großen Wert legen wir zudem auf das Wohlgefühl unserer Mitarbeiter", fährt Jansa fort. Erstmals im Billa Corso wurde daher eine tageslichtabhänge Beleuchtung im Kassenbereich installiert. Automatisch geregelt hebt und senkt sich hier die Helligkeit im Lauf des Tages, das kommt in den geschlossenen Räumlichkeiten der Ringstraßen Galerien auch dem Bio-Rhythmus der Mitarbeiter entgegen.

Positive Signale

Zum renovierten Flaggschiff bemerkt Billa-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner: „Am Beispiel Billa Corso sieht man, dass wir in unseren modernisierten Märkten den Sprung vom Lebensmittelhändler zum Genussanbieter geschafft haben". Und diese Genussoffensive in Form von Filial-Modernisierungen führt Billa heuer noch in verstärktem Maß fort. Wurden seit Beginn der Renovierungsaktivitäten per Ende 2006 bereits knapp 250 der insgesamt 1.000 Filialen umgestaltet, davon allein im Vorjahr 85, so bildet für 2009 die Neugestaltung des Billa Corso erst den Anfang. Hensel zeigt sich diesbezüglich investitionsfreudig: „Wir investieren in Österreich und werden auch in der Krise diese Investitionen nicht kürzen, sondern noch mehr tätigen als bisher." Und Hornsteiner ergänzt: „Gerade in Zeiten wie diesen werden positive Signale benötigt." Dieses positiven Signale lässt sich Billa einiges kosten - 90 Mio. Euro werden heuer in das eigene Filialnetz investiert. Ein Großteil davon wird für die Modernisierung von weiteren 65 Geschäften aufgewendet, ein kleinerer Teil für die Errichtung neuer Standorte. Das freut nicht nur die Kunden, auch Billa verzeichnet in den renovierten Filialen eine Umsatzsteigerung, die zwischen 15 und 25 Prozent liegt.

Die Frische-Abteilung, das Herzstück der Filiale, liegt über die Galerie der Ringstraßen Galerien direkt im Blickfeld der Kunden.
-
Die Frische-Abteilung, das Herzstück der Filiale, liegt über die Galerie der Ringstraßen Galerien direkt im Blickfeld der Kunden.


850 verschiedene Produkte werden in der 34 Meter langen Feinkost angeboten.
-
850 verschiedene Produkte werden in der 34 Meter langen Feinkost angeboten.


In der modernisierten Vinothek beweist Billa seine Kompetenz.
-
In der modernisierten Vinothek beweist Billa seine Kompetenz.


Volker Hornsteiner (l.) und Frank Hensel wollen auch in Krisenzeiten weiter in die Modernisierung der Billa-Filialen investieren.
-
Volker Hornsteiner (l.) und Frank Hensel wollen auch in Krisenzeiten weiter in die Modernisierung der Billa-Filialen investieren.
stats