Handelsverband: Forderung nach Reform des Kol...
 
Handelsverband

Forderung nach Reform des Kollektivvertrags

Nach sechs harten und oft schwierigen Verhandlungsrunden haben sich die Sozialpartner am Abend des 5. Dezember auf einen neuen Kollektivvertrag für die im Handel Beschäftigten geeinigt, wie die APA berichtete: Die Angestellten erhalten ab 1. Jänner 2013 um 2,98 Prozent mehr Gehalt, die Lehrlinge um 3,1 Prozent.

Der Handelsverband Österreich sieht den Ausgang der Verhandlungen zum neuen Kollektivvertrag mit Skepsis: „Für den Handelsverband ist der Konsens der Sozialpartner, der durch die Verhandlungen getroffen wurde, gerade noch am Rande des Erträglichen. Wir fordern endlich eine Reform des Kollektivvertrags mit dem Jahr 2013. Die Reform darf keinesfalls auf die lange Bank geschoben werden, und wir akzeptieren auch keine leeren Versprechungen“, so Stephan Mayer-Heinisch , Präsident des Handelsverbands.

Patricia Mussi, Geschäftsführerin des Handelsverbands, erläutert: „Im Speziellen ist es schade, dass es auch heuer wieder nicht zu einer Vereinfachung der Zuschlagsregelung gekommen ist. Ich hoffe, dass die eigens eingerichteten Arbeitsgruppen hier im kommenden Jahr einen erheblichen Fortschritt bringen werden.“
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