Österreichischer Franchise-Verband: Franchisi...
 
Österreichischer Franchise-Verband

Franchising boomt nach wie vor

OFV
v.l.: OFV-Präsident andreas Haider, ÖFV-Generalsekretärin Barbara Steiner und Studienleiter Herbert Marchl
v.l.: OFV-Präsident andreas Haider, ÖFV-Generalsekretärin Barbara Steiner und Studienleiter Herbert Marchl

Laut jüngster Studie im Auftrag des Österreichischen Franchise-Verbandes wird Franchiseing auch als Wirtschaftszweig immer bedeutender.

Besagte Studie, die von mm.insights in Kooperation mit bestHeads durchgeführt wurde, zeigt, dass sich die österreichische Franchise-Landschaft in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt hat. Konkret konnte im letzten Wirtschaftsjahr ein Umsatz von etwa 10,3 Milliarden Euro erwirtschaftet werden, wobei bemerkenswert ist, dass im Zuge der Erhebung mehr als 40 Prozent der Franchisegeber einen Umsatz von über fünf Millionen Euro angegeben haben.

Aktuell gibt es am österreichischen Markt etwa 480 Franchise-Systeme mit insgesamt 9.400 Franchise-Nehmern und 11.700 Standorten. Auch die Beschäftigungszahl kann sich sehen lassen, denn 87.300 Personen sind in der Franchise-Landschaft tätig. Ein Blick auf die Branchenverteilung zeigt, dass rund 50 Prozent die Branchen Bauen, Lebensmittel, Gastronomie und Gesundheit bedienen.

Im Zuge der Onlinebefragung zeigte sich aber auch, dass 50 Prozent der Systeme in der Expansionsphase sind. 18 Prozent der Franchise-Systeme befinden sich aktuell in der Start- und Aufbauphase. Somit sind 68 Prozent im Wachstum. Und: 91 Prozent der Systeme planen, neue Franchise-Nehmer aufzunehmen.  Durchschnittlich wird pro System mit der Einstellung von 27 Mitarbeitern gerechnet, das ergibt 13.000 Neueinstellungen, wovon 4.500 neu geschaffene Arbeitsplätze sind

Interessant ist auch der internationale Aspekt, denn die Franchise-Landschaft ist sowohl global als auch lokal von großer Bedeutung. Zwei Drittel der Systeme kommen aus Österreich und ebenfalls zwei Drittel agieren international. Bei der Internationalisierung wird für das nächste Jahr eine Steigerung von 4 Prozent erwartet. Von derzeit 67 Prozent international tätigen Systemen soll künftig auf 70 Prozent gesteigert werden.
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