Gastkommentar Jochen Walter : Der Handel aus ...
 
Gastkommentar Jochen Walter

Der Handel aus der Wolke

Amazon Web Services

Der Handel hat sich seit den Anfängen der Digitalisierung grundlegend verändert. Ob vor Ort im Geschäft oder online - es gibt eine enorme Anzahl an Interaktionspunkten mit Kunden. Hinzu kommt, dass Kunden jederzeit und von überall aus einkaufen können und informierter sind als je zuvor. Jochen Walter, Country Lead Österreich bei Amazon Web Services (AWS) über die Möglichkeiten, mit Cloud-Technologien den Handel zu verbessern.

Nahezu keine Branche wurde von der Digitalisierung so grundlegend verändert wie der Handel. Neben den Interaktionsmöglichkeiten mit Kunden haben sich auch die Erwartungen und Vorlieben der Kunden geändert. Eine der wohl größten Veränderungen ist die zunehmende Beliebtheit des Online-Shoppings, wie aktuelle Zahlen belegen: So nutzten laut Statista im Jahr 2019 62,4 % der Österreicher das Internet zum Online-Kauf. Auch aus der Studie "Future Commerce – Handel 2025" des österreichischen Handelsverbands geht hervor, dass rund zwei Drittel der Österreicher zumindest einmal pro Monat online shoppen. Klar ist: Die Verhandlungsposition des Kunden hat sich damit vollkommen verändert. Sind Kunden mit einem Angebot oder der Erfahrung mit einer Marke nicht zufrieden, können sie in kürzester Zeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, müssen Händler ihre Kunden genau kennen, sich durch neue Ideen absetzen und ein besonderes und positives Einkaufserlebnis bieten.

Alles, um den Kundenwünschen zu entsprechen

Den Start-Punkt dafür stellen häufig Daten dar. Händler müssen in Echtzeit auf ihre Daten zugreifen und sie analysieren können, um daraus Handlungen abzuleiten. Dabei geht es um Informationen aus der Kunden-Interaktion, aber ebenso um Daten wie beispielsweise aus der Lieferkette. Man denke nur an verderbliche Produkte, deren Kühlkette nicht unterbrochen werden darf. Hier ist es wichtig, rechtzeitig zu wissen, ob ein Transport liegen geblieben ist.

Neue Technologien wie etwa Spracherkennung und -steuerung oder Augmented Reality können auch dabei helfen, innovative Ideen zu entwickeln, um Kunden zu begeistern. Beispiele sind hierfür digitale Ankleidezimmer oder der Einkauf mit Hilfe eines Sprachassistenten.

Cloud-Dienste eröffnen den Zugang zu solchen und vielen anderen Technologien, ohne die Notwendigkeit auf ein eigenes Rechenzentrum zu setzen und in Hard- und Software zu investieren.

Überblick über die AWS Cloud

So können Händler Services wie die AWS Cloud-Dienste genau dann nutzen, wenn sie diese auch wirklich brauchen. Sollte es zu Lastspitzen kommen, wie das beispielsweise beim Weihnachtsgeschäft oder zu speziellen Rabatt-Aktionen vorkommen kann, können sie die Cloud-Ressourcen einfach erweitern und danach wieder drosseln. Bezahlt wird nur, was verbraucht wird, was zu erheblichen Einsparungen der Infrastrukturkosten führt. Statt sich um den Betrieb ihrer IT-Infrastruktur zu kümmern, können Händler ihre Technologie-Experten dafür einsetzen, neue Lösungen für Kunden zu entwickeln und diese schnell – global - auszurollen. In der AWS Cloud gibt es dafür mehr als 175 Dienste, darunter beispielsweise Dienste für Rechenleistung, Speicher, Datenbanken, Analysen, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge u. v. m. Zudem erhalten Kunden Zugang zu einem großen Netzwerk mit zehntausenden Partnern, die zugeschnittene Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Industrien anbieten.

Ad Personam

Jochen Walter, Country Lead Austria bei Amazon Web Services (AWS), war einer der ersten AWS Mitarbeiter in Deutschland und half, die AWS-Organisation in der deutschen Region sowie das Mittelstands- und Startup-Geschäft auf- und auszubauen. Bevor er im Jänner 2019 die Landesleitung von AWS Österreich übernahm, leitete Jochen die drei Kundensegmente Einzelhandel, Telekommunikation sowie Medien und Unterhaltung.

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