GfK: So wird zu Weihnachten geshoppt
 
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So wird zu Weihnachten geshoppt

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Das Budget für Weihnachtsgeschenke steigt seit Jahren.
Das Budget für Weihnachtsgeschenke steigt seit Jahren.

Dieses Jahr geben die Österreicher fast einen Rekordbetrag für Geschenke aus.

Die GfK hat analysiert, wie die heimischen Konsumenten 2019 ihren Weihnachtseinkauf gestalten. Zwei Drittel der 1.000 Befragten geben an, in der Adventzeit ihre Besorgungen zu tätigen. Während 13 Prozent aller Männer schon vor dem Dezember Geschenke besorgen, sind 20 Prozent aller Frauen so vorausschauend. Bei Familien mit vier oder mehr Personen achtet ein Dreiviertel darauf, die Einkäufe rechtzeitig vor Weihnachten zu erledigen und damit dem vorweihnachtlichen Stress zu entgehen. Ganze acht Prozent der Befragte kaufen gar keine Geschenke.

Wo eingekauft wird
Von zwei Prozent der Kunden werden die Einkäufe ausschließlich oder größtenteils online abgewickelt - bei den 20- bis 29-Jährigen sind es sogar fünf Prozent. Im Gegenzug kaufen 12 Prozent nur im stationären Handel ein, bei der Generation 60+ verdoppelt sich diese Zahl auf knapp 25 Prozent. Im Süden des Landes nimmt die Tendenz zum stationären Einkauf zu. Der Großteil der Befragten - 45 Prozent - shoppt online und stationär gleichermaßen ohne Tendenz zu einer Einkaufsform.

Seit dem Vorjahr ist das Budget für Geschenke gestiegen. Während 2018 noch durchschnittlich 400 Euro ausgegeben wurden, sind es heujahr 434 Euro. 18 Prozent der Befragten gaben an, weniger ausgeben zu wollen, sechs Prozent hingegen mehr. Mit steigendem Alter steigen auch die Beträge: Die Gruppe 50+ gibt 570 Euro auf, bei 70+ sind es sogar 644 Euro. Am spendabelsten sind die Burgenländer mit durchschnittlich 500 Euro, dahinter gleichauf Wien und Tirol mit 463 Euro. Sparsam geben sich die Vorarlberger, hier liegt das Budget bei 400 Euro.

Bargeld bleibt beliebt
Dauerbrenner am Gabentisch sind Bargeld und Gutscheine, die von 47 Prozent verschenkt werden. Spielwaren sind mit 28 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Büchern und Zeitschriften-Abos (30 Prozent) und selbstgemachten Geschenken (27 Prozent). Ein Viertel verschenkt Kleidung, Schuhe oder Parfümerie- und Kosmetikartikel. Multimedia-Artikel sind mit 10 Prozent vor Heim- und Unterhaltungs-Elektronik (7 Prozent). Auf der Einkaufsliste von 85 Prozent steht übrigens ein Weihnachtsbaum. Gefeiert wird bevorzugt mit der Familie. Lediglich sieben Prozent verbinden Weihnachten mit Hektik und Stress.
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