Deloitte: Global Powers of Retailing 2019
 
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Global Powers of Retailing 2019

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Die Studie "Global Powers of Retailing 2019" zeigt internationale Trends anhand von 250 Firman auf.© Deloitte
Die Studie "Global Powers of Retailing 2019" zeigt internationale Trends anhand von 250 Firman auf.© Deloitte

Studie von Deloitte zeigt die Rewe Group auf Platz 19, Spar auf Platz 85 der globalen Umsätze des Einzelhandels.

Eine Studie des Bratungsunternehmen Deloitte nahm den Jahresumsatz von 2017 ausgewählter Einzelhändler für die Studie "Global Powers of Retailing 2019" unter die Lupe. Die Liste wird vom US-amerikanischen Wal-Mart angeführt, dessen Umsätze die 500-Milliarden-Dollar-Marke knackten. Die Schwarz-Gruppe aus Deutschland (Lidl, Kaufland) nimmt mit 111,76 Milliarden Dollar Platz 5 ein. Lidl Österreich wurde für die Studie nicht ausgegliedert, hier beläuft sich der Umsatz 2017 auf 1,3 Milliarden. Auf Platz 8 ist Aldi (Hofer wurde mit einberechnet) mit 98,28 Milliarden, der österreichische Hofer-Ableger kam dabei auf 4,1 Milliarden. Die Rewe Group kommt mit 49,71 Milliarden auf Platz 19, ob und wie Rewe International hier einbezogen ist, geht aus der Aufstellung nicht hervor. Spar ist mit 11,4 Milliarden auf dem globalen Platz 85 das höchstplatzierte heimische Unternehmen. Platz 204 nimmt XXXLutz mit 4,7 Milliarden ein.

Top 10 der Deloitte-Studie 2018
Platzierungs-Änderung vor dem Firmanname, Umsätze in US-Dollar in Klammer

  1. (-) Wal-Mart (500 Mrd.)
  2. (-) Costco Wholesale (129 Mrd.)
  3. (-) The Kroger Co. (118 Mrd.)
  4. (+2) Amazon (118 Mrd.)
  5. (-1) Schwarz Group (111 Mrd.)
  6. (+1) Home Depot (100 Mrd.)
  7. (-2) Walgreens Boots Aliance (99 Mrd.)
  8. (-) Aldi (98 Mrd.)
  9. (+1) CVS Health (79 Mrd.)
  10. (+1) Tesco (73 Mrd.)


Im Vergleich zur Vorjahres-Studie sind die Namen der Top 10 fast gleich geblieben. Amazon konnte jedoch zwei Plätze steigen und ist nun der viertgrößte Einzelhändler beim weltweiten Umsatz, die britische Tesco konnte die niederländische Ahold Delhaize auf Platz 11 verweisen. Unter den umsatzstärksten 250 Einzelhändlern der Welt kommen 87 aus Europa. Insgesamt verzeichneten die ausgewerteten Unternehmen einen Umsatz von 4,53 Trillionen Dollar.

Als "major economic trends" nennt Deloitte, dass Protektionismus Investitionen und Handel behindert, die US-Finanzpolitik internationale Auswirkungen hat und dass das Branchenwachstum in Europa und China sich einbremst, während der US-Markt eine Hoch erfährt. Bei der Analyse des europäischen Marktes heißt es, dass das starke Wachstum der vergangenen Jahre durch hohe Energiepreise, einen starken Euro, Ungewissheit bei Handelsbeziehungen und eine sinkende globale Nachfrage verlangsamt wurde. Als größtes Risiko für den kontinentalen Makrt werden politische Änderungen angeführt. Ein Einbruch des Marktwachstums wird jedoch nicht vorhergesagt, eher soll dieses sich in den kommenden Jahren stabil aber abgeflacht halten.

Die komplette Studie finden Sie kostenlos auf der Seite von Deloitte.

Hier geht es zum CASH.at-Artikel über die Vorjahres-Studie.
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