Gourmet/Vivatis: Gourmet-Klimaprojekte für d...
 
Gourmet/Vivatis

Gourmet-Klimaprojekte für den Umweltpreis der Stadt Wien nominiert

Houdek/PID
© Houdek/PID
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Die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) zeichnet Wiener Betriebe, die innovative Ideen und Projekte zur Energie-, Abfall- und Ressourceneinsparung haben, mit dem Umweltpreis der Stadt Wien aus.

Dieser Preis wird im Rahmen des ÖkoBusinessPlan vergeben, und die entscheidenden Faktoren und Kriterien dabei sind die Umweltrelevanz, Innovationsgrad sowie Zukunftsfähigkeit, aber auch soziale und gesellschaftliche Aspekte der eingereichten Projekte. Unter den Nominierten ist heuer auch Gourmet mit innovativen Klimaprojekten, die in Kooperation mit der Naturschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) entwickelt worden sind.

„Die Nominierung für den Umweltpreis der Stadt Wien ist für uns eine Auszeichnung und zeigt, dass Umweltschutz und betrieblicher Erfolg längst keine Gegensätze mehr darstellen“, sagt Hannes Hasibar, der Geschäftsführer von Gourmet und für das Umwelt- und Energiemanagement des Unternehmens verantwortlich. Gourmet ist auf gesunde Gemeinschaftsverpflegung spezialisiert und startete 2015 gemeinsam mit dem WWF Österreich eine mehrjährige Kooperation, mit dem Ziel, mehr Bewusstsein für klimafreundliche Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung zu schaffen.

Die Gründe für die Nominierung: Gourmet hat gemeinsam mit dem WWF eine Reihe klimafreundlicher Gerichte entwickelt. Bei den Rezepturen achtet man besonders auf die Saisonalität, Herkunft und Produktion der Lebensmittel sowie auf eine klimafreundliche Speisenzusammenstellung. Viele Gerichte sind vegetarisch, vegan oder mit einer kleineren Portion Fleisch als üblich. Der Fisch stammt auschließlich aus nachhaltiger Zucht in Österreich. Um den Müll zu reduzieren, wurden rund 18.000 wiederbefüllbare Wasserflaschen an die Wiener Schulen verteilt und parallel dazu alle PET-Flaschen aus bestehenden Lunchpaket-Angeboten entfernt. So können jährlich rund 50.000 PET-Flaschen vermieden und den Schülern umweltfreundliche Alternativen angeboten werden.
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