WKO Wien/RLB NÖ-Wien: Gratis-KMU-BonitätsRech...
 
WKO Wien/RLB NÖ-Wien

Gratis-KMU-BonitätsRechner jetzt verfügbar

-
WKO-Wien-Präsidentin Brigitte Jank und Georg Kraft-Kinz, GD-Stv. RLB NÖ-Wien präsentieren den KMU-BonitätsRechner.
WKO-Wien-Präsidentin Brigitte Jank und Georg Kraft-Kinz, GD-Stv. RLB NÖ-Wien präsentieren den KMU-BonitätsRechner.

Wirtschaftskammer Wien, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und das WIFI Unternehmerservice haben einen KMU BonitätsRechner entwickelt. Er soll Betrieben Informationen über ihre Bonität samt Anleitung, wie sie ihr Rating erhöhen können, liefern.

Weil es für kleine und mittlere Betriebe aufwändiger wurde, Kredite zu bekommen - auch wegen der verschärften Eigenkapitalvorschriften für Banken - wurde der KMU-BonitätsRechner entwickelt, der ab sofort gratis unter http://wko.at/ratgeber/kmu-bonitaet oder auf der Homepage: www.raiffeisenbank.at/hug abrufbar ist.

Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, setzt hohe Erwartungen in das Internet-Ratingtool: "Wir gehen davon aus, dass viele tausend Unternehmer den BonitätsRechner verwenden und sich professionell, kostenfrei, einfach und bequem am eigenen Schreibtisch auf Bankgespräche vorbereiten werden."


Gemeinsam für die Wiener Wirtschaft sei der Leitgedanke von Raiffeisen Handel und Gewerbe in Wien. Georg Kraft-Kinz, Generaldirektor Stv. der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: "Wir wollen die Wiener Wirtschaft stärken. Der KMU BonitätsRechner bietet schnelle, wertvolle Unterstützung bei der Analyse der betriebswirtschaftlichen Unternehmensbonität und der vorausschauenden Unternehmensplanung." Denn jetzt sei der ideale Zeitpunkt für Unternehmer die Niedrigzinsphase für ihre Investitionen zu nützen, ist Kraft-Kinz überzeugt

Der BonitätsRechner steht allen 440.000 Betrieben in Österreich zur
Verfügung. Nach kurzer Einleitung werden die Unternehmer zu Softfacts befragt. Darin geht es beispielsweise um Vermögen und Gewinnverwendung, Unternehmens-Management, Controlling oder Planung. Diese Fragen werden durch eine Skalierung im Schulnotensystem beantwortet. Im Anschluss geht es zu den Hardfacts - also den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie Eigenkapital, Umsatz, Gewinn, Fremdkapital, Einkommen, Vermögen,
Lebenshaltungskosten. Das Programm erstellt daraufhin eine Bonitäts-Analyse der aktuellen Situation. Nun kann der Unternehmer betriebswirtschaftliche Veränderungen simulieren - beispielsweise die Stärkung der Eigenkapitalquote - und die Auswirkungen auf die Bonität berechnen. Der Abschlussbericht enthält wichtige Informationen, die für ein mögliches Bankgespräch benötigt werden, und verweist auf die Unterstützung bei der Realisierung von Verbesserungsmaßnahmen. Denn die Nutzer des KMU BonitätsRechners können beim WIFI Wien eine geförderte Unternehmensberatung rund um das Thema Bonitätsmanagement in Anspruch nehmen. Erstgespräch und ein Workshop sind kostenfrei, längere Beratungsleistungen werden von der WK Wien mit bis zu 75 Prozent gefördert. Der KMU BonitätsRechner ist anonym, die Daten werden nicht gespeichert.
stats