Wirtschaftskammer: GVO ist novelliert
 
Wirtschaftskammer

GVO ist novelliert

Die Novelle zur Genehmigungsfreistellungsverordnung (GVO) entlastet kleine und Kleinstbetriebe im Handel von unnötigem bürokratischen Aufwand.

Die Betriebe werden neben der Baubewilligung keine gesonderte gewerbebehördliche Betriebsanlagengenehmigung mehr benötigen. Diese Freistellung betrifft Einzelhandelsbetriebe mit maximal 600 Quadratmetern (bisher: 200) Betriebsfläche und gilt nun erstmals auch für Unternehmen des Lebensmittelhandels. „Die Einbeziehung des Lebensmittelhandels und damit die Beseitigung einer massiven Benachteiligung und Diskriminierung einer gesamten und überaus bedeutenden Branche waren längst überfällig. Die Änderung ist ein weiterer Beitrag zur Reduktion von Bürokratie und zur Verringerung von aufgeblähtem Verwaltungsaufwand“, sagt Peter Buchmüller, der Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der die GVO nun als „Befreiungsverordnung“ bezeichnet.
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