WKW: Hallo Wien!
 
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Hallo Wien!

Rike/pixelio.de
Für die Wiener Wirtschaft ist Halloween eher süß als sauer.
Für die Wiener Wirtschaft ist Halloween eher süß als sauer.

Der Wiener Handel erwartet zu Halloween mit zwölf Millionen Euro einen Umsatz-Rekord.

Das irisch-US-amerikanische Gruselfest, dass immer in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird, hat sich in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Wirtschaftsfaktor für den Wiener Handel entwickelt. Natürlich kaufen die Menschen Kürbisse, und Süßigkeiten und anderes, was dem Anlass entspricht. Alldas animiert aber auch dazu, sich darüber hinaus dem Shoppen hinzugeben. Durchschnittlich geben Wiener rund 21 Euro für Halloween-Utensilien aus, wobei es eher die Jüngeren sind, die das feiern.

Ein paar Zahlen: Acht von zehn Käufern wollen Süßigkeiten erstehen, immerhin jeder Vierte kauft einen essbaren Kürbis. Gerne greifen die Wiener auch zum Halloweenkostüm (11 Prozent), zu Deko und Kerzen (8 Prozent) und zu Scherzartikeln (5 Prozent). Jeder Zehnte wird sich zu Halloween auch in Schale werfen, hier sind es eben die Jüngeren (bis 29 Jahre), die sich gerne verkleiden – als Zombie, Leiche, Monster oder Mumie; das sind so die beliebtesten Outfits. Für immerhin 10 Prozent der Befragten zählt Schminke und eine Kopfbedeckung zur Verkleidung.

„Für die Wiener Wirtschaft ist Halloween alles andere als gruselig. Denn der Wiener Handel macht sehr gute Umsätze“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Der Einzelhandel kann sich mit einem erwarteten Umsatz von rund 12 Millionen Euro sogar auf ein besseres Ergebnis als in den Vorjahren einstellen, sagt die WKW – zum Vergleich 2007 waren es noch rund 5,5 Millionen Euro.
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