Ernst & Young: Handel blickt am positivsten i...
 
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Handel blickt am positivsten in die nahe Zukunft

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Helmut Maukner © Ernst & Young
Helmut Maukner © Ernst & Young

Laut dem Ernst & Young Vertrauensindex Oktober 2012, bei dem halbjährlich 200 Top-Manager österreichischer Unternehmen befragt werden, stammen die zuversichtlichsten Prognosen für die kommenden drei Monate von Vertretern des Handels (60 Prozent positiv) sowie der Bau- und Energiebranche (53 Prozent positiv).

Generell sinkt jedoch das Vertrauen der heimischen Unternehmen in die Wirtschaftslage. „Das abgebremste Wirtschaftswachstum in Österreich in den letzten Monaten beeinträchtigt auch das Vertrauen der Unternehmen in die eigene Geschäftsentwicklung. Nach den optimistischen Prognosen zu Beginn des Jahres hat sich die aktuelle Einschätzung der Geschäftslage in Österreich nun etwas eingetrübt“, beschreibt Helmut Maukner, Country Managing Partner von Ernst & Young Österreich, die Stimmung bei den heimischen Unternehmen.

Großen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs messen die Unternehmen der Euro-Krise zu. Beinahe drei von vier Managern sind der Ansicht, dass die europäische Schuldenkrise die Wirtschaftsentwicklung in Österreich gefährdet. Große Sorge bereiten den Unternehmen auch weiterhin die hohen Energiepreise. Sieben von zehn Managern zeigen sich darüber besorgt. Der Vergleich zum Frühjahr zeigt jedoch, dass die Verunsicherung durch Faktoren wie die Energiepreise (Oktober 73 Prozent; April 92 Prozent), die demografische Alterung (Oktober 60 Prozent; April 66 Prozent) und die Staatsverschuldung (Oktober 57 Prozent; April: 71 Prozent) gegenüber dem Frühjahr deutlich abgenommen hat. Große Hoffnung bauen die heimischen Manager auf die Erholung der heimischen Wirtschaft (83 Prozent) und auf den technologischen Fortschritt (78 Prozent), beispielsweise in der Informationstechnik, der Bio- und Nanotechnologie. Die Globalisierung und der Boom in den Schwellenländern – auch wenn dieser derzeit leicht abgeschwächt ist – sind für eine Mehrheit der Befragten ebenfalls Anlass zur Hoffnung.

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