Handelshaus Wedl: Einbruch im Tourismus hinte...
 
Handelshaus Wedl

Einbruch im Tourismus hinterlässt tiefe Spuren

Handelshaus Wedl
Lorenz Wedl, Sprecher der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl
Lorenz Wedl, Sprecher der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl

Der Umsatz der Wedl-Gruppe sank im Jahr 2020 aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus um 26,8 Prozent auf 393,0 Millionen Euro.

"Die Krise hat uns gezeigt, dass wir uns breiter aufstellen müssen. Folglich werden wir auch Konzepte ausarbeiten, sodass zukünftig auch private Gourmets vermehrt in unsere Märkte kommen, ohne dabei unsere Hauptzielgruppe aus den Augen zu verlieren." Mit diesen Worten kommentiert Lorenz Wedl, Sprecher der Geschäftsführung des Handelshaus Wedl, das Abschneiden im Jahr 2020.

Das sehr stark auf die Versorgung von Hotellerie und Gastronomie ausgerichtete Unternehmen musste im Vorjahr im Gastro-Großhandel ein Umsatzminus von 32,9 Prozent auf 236,7 Millionen Euro hinnehmen. Noch stärker traf es den primär vom Export abhängigen Kaffeebereich, wo der Umsatz gegenüber 2019 um 37,6 Prozent einbrach. Die Wedl-Gruppe (exkl. Privatbeteiligungen der Familie Wedl, inkl. Kaffeevertrieb, Einzelhandel, Immobilien und Beteiligungen der Holding) kam somit 2020 auf einen Umsatz von 393,0 Millionen Euro, was einem Minus von 26,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Der 2020 eingeleitete Digitalisierungsschub setzt sich beim Handelshaus Wedl auch im heurigen Jahr fort. So gibt es verstärkte Investitionen in eine neue Telefonverkaufssoftware und auch der Webshop wird von einer reinen Bestellplattform hin zu einem Kundenportal samt App ausgebaut.

Einen ausführlichen Bericht über den Geschäftsverlauf 2020 sowie Projekte des Handelshaus Wedl im laufenden Jahr lesen Sie in der Februar-Ausgabe von CASH.

stats