Handelsverband: Rund 20 Euro pro Kopf für "Fa...
 
Handelsverband

Rund 20 Euro pro Kopf für "Fasching 2.0"

Lukasz Niescioruk - unsplash.com
Am 31. Oktober heißt es trotz Corona "Süßes sonst gibt´s saures". Dieses Mal allerdings in den eigenen vier Wänden.
Am 31. Oktober heißt es trotz Corona "Süßes sonst gibt´s saures". Dieses Mal allerdings in den eigenen vier Wänden.

Corona macht auch vor Halloween nicht halt. Dieses Jahr geben die Österreicher für das Gruselfest am 31. Oktober weniger Geld für Kostüme, dafür umso mehr für Dekorationsartikel aus.

Der US-amerikanische Brauch ist längst in Österreich angekommen und positioniert sich aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung für den heimischen Handel als "Fasching 2.0".

Kostüme und Party-Artikel rückläufig

Dieses Jahr ist jedoch alles anders, weiß Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes: "Coronabedingtes Cocooning lässt die Österreicher mehr Zeit zu Hause verbringen, man holt sich Halloween ins Wohnzimmer. Es wird zu Hause konsumiert, gruselig geschmückt, es werden Kürbisse geschnitzt, vor allem in Haushalten mit Kindern und in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen. Im Schnitt geben die Konsumenten 20 Euro aus – je jünger, desto mehr." Die Einschränkungen machen sich auch durch rückläufige Umsätze für Kostüme und Party-Artikel bemerkbar. Umsatzsteigerungen erwartet der Handel hingegen im Bereich Dekorations- und Bastelartikel sowie Getränke und Lebensmittel aufgrund eines reduzierten Außer-Haus-Verzehrs.

Der Handelsverband rechnet heuer mit einer Verschiebung der Halloween-Umsätze – vom nach wie vor stark dominanten stationären hin zum Online-Handel, wie er seit Beginn der Krise insgesamt zu verzeichnen ist; von Kostümen hin zu Deko-Artikeln sowie von der Gastronomie hin zum Lebensmittelhandel. "In Summe erwarten wir einen Halloween-bezogenen Umsatz von 30 Millionen Euro, analog zum letzten Jahr", so Will.

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