Handelsverband: Sofortmaßnahmen für Non-Food ...
 
Handelsverband

Sofortmaßnahmen für Non-Food Handel gefordert

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Aufgrund von starken Frequenzrückgängen wird der Ruf nach einem Stabilitätspaket laut.
Aufgrund von starken Frequenzrückgängen wird der Ruf nach einem Stabilitätspaket laut.

Um Umsatzeinbrüche aufgrund des Coronavirus abzufedern, verlangt der Handelsverband unkomplizierten Zugang zu Kurzarbeit und zinsfreie Steuerstundungen von öffentlicher Seite. 

Eine breite Befragung des Handelsverbands unter Non-Food Händlern ergab, dass immer mehr KMU von heftigen Umsatzrückgängen betroffen sind. Die starken Frequenzrückgänge (teilweise bis zu 30 Prozent) sind vor allem in Innenstädten und Shoppingcentern den ausbleibenden Touristen geschuldet. Aber auch heimische Verbraucher bleiben wegen der aktuellen Verunsicherung rund um die Coronavirus-Epidemie zunehmend den Geschäften fern. 

Um etwaige existenzbedrohende Folgen abzufedern, fordert der Handelsverband nun ein unmittelbares Stabilitätspaket mit fünf konkreten Sofortmaßnahmen:

1. Erhöhte Budgetmittel für Kurzarbeit
2. Kurzarbeit vor allem für KMU unbürokratisch bewilligen
3. Zahlungsaufschübe für Steuern und Abgaben zinsfrei bewilligen
4. Temporäre Zuschüsse für Mietzahlungen
5. 100 Millionen Euro Haftungsübernahmen für Working-Capital Kreditlinien im ersten Schritt

"Es braucht ein durchdachtes Paket an Sofortmaßnahmen für Händler aller Größenklassen, die unter Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen leiden. Der Fokus muss auch auf KMU aller Branchen liegen, die das volkswirtschaftliche Rückgrat Österreichs bilden", appelliert der Geschäftsführer des Handelsverbandes Rainer Will an Politik und Sozialpartner.

Mehr Infos auf der InfoCenter-Seite des Handelsverbandes:
www.handelsverband.at/corona 

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