Hertie stellt Geschäftsbetrieb ein
 

Hertie stellt Geschäftsbetrieb ein

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Die insolvente deutsche Warenhauskette Hertie wird nicht gerettet.

Die Gläubigerversammlung beschloss die Schließung der 54 Filialen und der Zentrale in Essen.

Zuvor war eine interessierte Investorengruppe abgesprungen, nachdem mit dem englischen Finanzinvestor Dawnay Day als Vermieter der meisten Hertie-Filialen keine Einigung erzielt werden konnte. Dawnay Day ist laut einer Hertie-Aussendung nicht bereit gewesen, Mietverträge zu marktüblichen Konditionen und mit ausreichenden Laufzeiten abzuschließen. Darauf hin sah sich der Insolvenzverwalter gezwungen, der Gläubigerversammlulng die Einstellung des Geschäftsbetriebes vorzuschlagen, dem diese auch zustimmte.

Nach dem Konzept des Insolvenzverwalters sollen in allen Hertie-Filialen in den nächsten zwei Monaten Schlussverkäufe stattfinden. Auf diese Weise will sich Hertie bei den Kunden für die jahrelange Treue bedanken. Von der Schließung der Hertie-Filialen sind insgesamt 2600 Mitarbeiter betroffen.

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