GfK Austria GmbH: Heuer unterm Weihnachtsbaum
 
GfK Austria GmbH

Heuer unterm Weihnachtsbaum

Gänseblümchen/pixelio.de
Auch 2018 geben die Österreicher wieder viel Geld für Weihnachtsgeschenke aus © Gänseblümchen/pixelio.de
Auch 2018 geben die Österreicher wieder viel Geld für Weihnachtsgeschenke aus © Gänseblümchen/pixelio.de

Die aktuelle Weihnachtsumfrage der GfK Austria liefert Informationen über das Kaufverhalten der Österreicher im Advent.

51 Prozent der Österreicher assoziieren mit Weihnachten Besinnlichkeit und Stille, für Familienfeiern und Besuche erwärmen sich 63 Prozent, aber Geschenke sind das, worum es den meisten geht: 68 Prozent denken bei Weihnachten primär an Geschenke. Für diese will man heuer ungefähr gleich viel ausgeben wie im Vorjahr, 56 Prozent sagen das. Knapp ein Drittel der Befragten will aber heuer die Ausgaben verringern (30 %). Generell betrachtet, greifen die Österreicher heuer recht tief ins Börsl: Rund 400 Euro plant man heuer für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Dieser Wert liegt leicht unter dem Niveau des letzten Jahres, da hat man rund 408 Euro angegeben. Deutliche Unterschiede zeigen sich, wenn man die einzelnen Bevölkerungsschichten vergleicht. Besserverdienende planen sogar, rund 900 Euro für Geschenke auszugeben. In Wien liegt der Wert übrigens unter dem Gesamtdurchschnitt: bei 346 Euro.

Was wird gekauft? Gutscheine (37 %), Bücher (sie verzeichnen einen Anstieg auf 28 %), Spielwaren (24 %). Technische Produkte – vor allem Smartphones, Notebooks usw. – werden wieder gerne als Geschenke gekauft. Da die Preise für Waren aus dem technischen und IT-Bereich gestiegen sind, greift man gerne auf die Angebote zurück, die an den Rabatttagen wie Black Friday und Cyber Monday verfügbar sind. Das bedeutet, dass in diesem Sektor die Weihnachtseinkäufe recht früh begonnen haben.

Zur Studie

Die Weihnachtsstudie der GfK Austria wird jährlich durchgeführt. Befragt wurden heuer 500 Österreicherinnen und Österreicher im Rahmen einer Online-Umfrage zu ihren Verhaltensweisen und Gedanken rund um Weihnachten. Ebenso inkludiert sind Ergebnisse des GfK-Haushalts- und Handelpanels.

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