Hofer KG: Hofer „schwärmt“ für Bienen
 
Hofer KG

Hofer „schwärmt“ für Bienen

Hofer
V.l.n.r.: Roman Türk, Präsident Naturschutzbund; Birgit Mair-Markart, Geschäftsführerin Naturschutzbund; Thomas Hofer, Imker und Qualitätsmanager bei Hofer © Hofer
V.l.n.r.: Roman Türk, Präsident Naturschutzbund; Birgit Mair-Markart, Geschäftsführerin Naturschutzbund; Thomas Hofer, Imker und Qualitätsmanager bei Hofer © Hofer

Nach dem Verkauf von bienenfreundlichen Produkten weitet Hofer anlässlich des „Tags des offenen Bienenstocks“ am 26. Mai seine Initiative „Wir schwärmen für Bienen“ weiter aus. Zusammen mit dem Naturschutzbund gründet Hofer einen Bienenschutzfonds zur Unterstützung lokaler Bienenprojekte und eröffnet ein Bienenhotel mit mehreren Bienenstöcken.

Den Bienen fliegt derzeit viel Aufmerksamkeit zu – und das ist gut so, denn auch die Lebensmittelproduktion ist von der Bestäubung durch diese sensiblen Tiere abhängig. Hofer hat sich daher bereits im Vorjahr dazu entschlossen, einen Beitrag für die akut bedrohten Bienen zu leisten und die Initiative „Wir schwärmen für Bienen" vorbereitet. Seitdem hat sich der Lebensmittelhändler mit der Bienen-Thematik intensiv und unter Beratung von Bienenexperten auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ein Maßnahmenpaket mit dem Ziel, mehr Bewusstsein für den Schutz der geflügelten Helfer zu schaffen und so langfristig die Lebensmittelvielfalt zu sichern.

Teil eins der Initiative „Wir schwärmen für Bienen" war der Verkauf von bienenfreundlichen Produkten, wie Bienenhotels, bienenfreundlichen Pflanzen oder Stauden. Nun startet mit der Gründung eines Bienenschutzfonds zum österreichweiten „Tag des offenen Bienenstocks" Teil zwei der Initiative. Hofer und der Naturschutzbund richten diesen Fonds gemeinsam ein, um lokale, österreichische Projekte zum Schutz von Wildbienen und Honigbienen zu unterstützen.

„Unsere Experten wählen förderungswürdige Projekte aus. Denn nicht nur die Honigbienen, vor allem auch unsere 650 Wildbienen-Arten in Österreich sind massiv bedroht. Mit der Errichtung von Blühstreifen bei Feldern und entlang von Wegen, der Pflege von alten Streuobstwiesen oder dem Bau von Nisthilfen können wir einen wertvollen Beitrag für den Schutz unserer Bienen leisten", erklärt Roman Türk, Präsident des Naturschutzbundes. Insgesamt steht für solche Bienenschutz-Projekte 2013 eine Summe von 50.000 Euro zur Verfügung. Das erste gemeinsame Projekt wird noch heuer im Herbst vorgestellt.

180.000 neue "geflügelte Helfer" gibt es ab sofort beim Firmensitz von Hofer in Sattledt in Oberösterreich. Die Bienen leben in einem eigenen Bienenhaus mit mehreren Bienenstöcken. Bestens betreut werden sie von Imker Thomas Hofer - der 33-Jährige ist Qualitätsmanager bei Hofer und zugleich Hobby-Imker. Nach der Arbeit schlüpft er in den weißen Imkermantel, um sich um die Hofer-Bienen zu kümmern. „Mit unserem Bienenhaus möchten wir ein Zeichen setzen und auch Geschäftspartner und Mitarbeiter auf den Bienenschutz aufmerksam machen", so der „Bienen-Hofer". Interessierte können das emsige Summen der Hofer-Bienen live mitverfolgen: über die Hofer „Bee-Cam" unter www.projekt2020.at.
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