IHaM: Weihnachtsbeleuchtung als Advent-Vorbot...
 
IHaM

Weihnachtsbeleuchtung als Advent-Vorbote

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Die heimischen Einkaufsstraßen profitieren von der festlichen Beleuchtung, wie eine Untersuchung vom Institut für Handel, Absatz und Marketing (IHaM) zeigt.

Erst die Süßwaren im LEH, dann die dekorative Beleuchtung in den Städten - der Advent rückt in greifbare Nähe. Ein Viertel der Österreicher ist, wie eine Studie des IHaM ergeben hat, bereits in Weihnachtsstimmung. Für 58 Prozent gehört dabei die Festbeleuchtung auf den Einkaufsstraßen einfach dazu und 52 Prozent freuen sich schon auf die Weihnachtsmärkte. In der Studie wird erklärt, warum der Handel von der Dekoration profitiert: Atmosphärische Reize – in deren Gesamtheit! – haben im positiven Fall einen Einfluss auf die Emotionen von Konsumenten insbesondere Freude/Wohlgefallen sowie Aktivierung/Erregung. Ist dies geschafft, haben diese Emotionen wiederum direkte Auswirkungen auf das handelsrelevante Verhalten. Frequenz und Verweildauer in den Einkaufsstraßen steigen, was wiederum zu erhöhter Ausgabenneigung in den umliegenden Einzelhandelsgeschäften führt.

Das ist sogar empirisch belegt: 73 Prozent der Österreicher, die in Einkaufsstraßen/Innenstädten einkaufen, versetzt die Weihnachtsbeleuchtung laut der Umfrage in eine angenehme, weihnachtliche Stimmung. Das erhöht die Verweildauer. 37 Prozent der Besucher verweilen aufgrund der festlichen Beleuchtungen gerne länger in den geschmückten Einkaufsstraßen (auch um Geschenke zu kaufen). Für 35 Prozent sind gerade die Weihnachtsbeleuchtungen eine zentrale Motivation, um in die Innenstädte zu kommen, für 29 Prozent, um dort Präsente zu kaufen. Zudem erhöhen die illuminierten Einkaufsstraßen die Wiederbesuchswahrscheinlichkeit (für 54 % der Besucher) und sind auch mit ein zentraler Grund weniger Geschenke online zu bestellen (für 35 %).

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