Ikea: Ambitionierte Ziele für die Umwelt
 
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Ambitionierte Ziele für die Umwelt

Ikea
Alpaslan Deliloglu, Harald Hauke, Catharina Pulka, Florian Thalheimer, Maimuna Mosser (v.l.).
Alpaslan Deliloglu, Harald Hauke, Catharina Pulka, Florian Thalheimer, Maimuna Mosser (v.l.).

Ikea startet mit ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen sowie starken Initiativen und Maßnahmen in ein neues Geschäftsjahr. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Sustainability.

Bis 2030 möchte das schwedische Einrichtungshaus ein klimapositives Unternehmen sein. Das sieht das "People & Planet Positive" Konzept vor, das die nachhaltige Zielsetzung des Unternehmens definiert. Um das zu erreichen, will Ikea innerhalb der nächsten zehn Jahre komplett auf Kreislaufwirtschaft umstellen, die zu 100 Prozent auf sauberer, erneuerbarer Energie und regenerativen Ressourcen basiert, unabhängig von fossilen Roh- und Treibstoffen. Gleichzeitig sollen das Engagement und die Investition in Inklusion, Gleichbehandlung, Trainings und sozialen Ausgleich ausgebaut werden. Ziel ist es auch, bis 2030 einen positiven, gesellschaftlichen Einfluss zu entfalten, der allen in der Wertschöpfungskette zugutekommt. Das beginnt bei den Standards zu Menschen- und Kinderrechten und setzt sich bei der Geschlechter- und Lohngleichheit als auch der Unterstützung von Sozialunternehmen fort.

Nachhaltige Produkte für eine "saubere" Zukunft

Alpaslan Deliloglu, Country Manager und Chief Sustainability Officer von Ikea, sagt dazu: "Nachhaltigkeit lässt sich nicht aufschieben. Wir müssen die Art und Weise überdenken, wie wir leben, arbeiten und reisen – und das alles innerhalb der Grenzen unseres Planeten. Wir müssen zusammenarbeiten, um Produkte nachhaltig zu beschaffen, zu produzieren und zu nutzen und Lösungen für eine sauberere, umweltfreundlichere Zukunft entwickeln."

So soll beispielsweise bereits bei der Entwicklung darauf geachtet werden, dass Produkte nach Gebrauch alternativ genutzt, wieder verwendet, repariert, wieder verkauft oder recycelt werden können – ohne dabei die Umwelt zu belasten. Auch die Artikel im Food Sortiment ziehen bei dem nachhaltigen Konzept mit: Die kürzlich eingeführten Fleischlosbällchen "Växtbullar" weisen einen ökologischen Fußabdruck von nur vier Prozent von dem des klassischen Fleischbällchens auf. 

Partner bei der Initiative sind die Experten für Kreislaufwirtschaft ARAplus. "Unternehmen sind gefordert und verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen. Das Engagement von Ikea ist ein wertvoller Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und wir von der ARA freuen uns, unsere Expertise als Partner einzubringen", meint Harald Hauke, Geschäftsführer der ARAplus und Austria Glas Recycling sowie designierter Vorstand der ARA AG.

CO2-neutrale Lieferung

Vorzeigeprojekte in Sachen Nachhaltigkeit sind die neuen Standorte und Bauprojekte wie die Ausstattung des Logistikzentrums in Strebersdorf mit modernster Technik sowie das urbane Ikea Einrichtungshaus am Westbahnhof, das 2021 fertiggestellt wird. Zudem ist die Umstellung auf eine Lieferung mit Elektro-Trucks geplant. Bis 2025 soll dann jede Kundenlieferung CO2-neutral erfolgen.

Beliebte und bewährte Services zur Kreislaufwirtschaft, wie etwa "Ikea Zweites Leben", werden weiterentwickelt, gefördert und ausgebaut und sollen dazu animieren, gebrauchte Ikea Möbel zurückzubringen. Dazu werden einige tolle Aktivitäten für Kunden ins Leben gerufen, wie Chief Business Development Officer Maimuna Mosser erklärt: "Wir planen zum Beispiel sogenannte 'Grüntage', also Tage, an denen wir im Restaurant ausschließlich Fleischloses anbieten."

70 Jahre Ikea-Katalog

Im Zuge der Präsentation der Nachhaltigkeitsstrategie wurde auch der neue Katalog vorgestellt. Bereits zum 43. Mal erscheint das 292 Seiten dicke "nützliche Handbuch, um den Alltag zu Hause noch besser zu gestalten" in Österreich – weltweit feiert der Katalog sein 70-jähriges Erscheinen. Wie im vergangenen Jahr wird dieser auch heuer nicht mehr automatisch an lokale Haushalte verschickt. Das hat nicht zuletzt auch mit den Konsumgewohnheiten zu tun, die zunehmend digitaler werden. "Wir setzen dieses Jahr erneut auf die digitale Version, aus der man ganz einfach und unkompliziert bestellen kann. Wenn einem spontan etwas gefällt, dann legt man es einfach in den Warenkorb", sagt Ruth-Emily Eckrieder, Katalogverantwortliche von Ikea Österreich.

Mit einer Gesamtauflage von 533.100 Stück liegt der Katalog in Österreich nach wie vor ab 24. August in allen Einrichtungshäusern und bei Ikea Kompakt in St. Pölten auf. Ab 31. August kann die schwedische Leselektüre dann auch auf Anfrage unter IKEA.at/Katalog bequem und kostenlos direkt nach Hause bestellt werden.

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