RegioData Research: Im Zeichen der Rabatte
 
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Im Zeichen der Rabatte

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Es scheint, als würde es im Möbelhandel nur mehr „Jubiläums“-, „Räumungs“-, „Sortimentswechsel“- oder sonstige -Tage geben – und alles sei billiger.

RegioData Research hat neue Handelskennzahlen für die Möbelbranche erhoben. Unter ihnen fällt auf, dass es offenbar eine Rabattschlacht gibt: Fast alles angeblich immer um 20, 50 oder 70 Prozent billiger. Vor allem die XXXLutz-Gruppe und die Kika/Leiner-Gruppe – beide mit insgesamt über 1,5 Millionen Quadratmetern Verkaufsfläche – beteiligen sich an diesen Rabattaktionen. Das scheint der Grund dafür zu sein, dass im vergangenen Jahr der Gesamtumsatz im Möbelhandel (stationär und online) nominell nur um 1,6 Prozent gestiegen ist, und so wird es vermutlich auch weitergehen, schreibt RegioData in einer Aussendung. Die Prognosen für 2019 liegen demzufolge bei 1,9 Prozent.

Pro Jahr gibt jeder Österreicher durchschnittlich 758 Euro für Möbel und Einrichtungsgegenstände und Zubehör aus. Die Ausgaben steigen insbesondere in den Sortimenten Dekorationsartikel, Beleuchtung und Saisonware, wobei sich derzeit die Produktgruppe „Outdoor-Living“ am stärksten entwickelt. Der Onlineanteil im Möbelhandel liegt (gemessen an den Konsumausgaben der privaten Haushalte) bei 13 Prozent und wird – aufgrund von bestehenden, starken Anbietern und aufstrebenden, neuen Online-Spezialisten – auch weiterhin steigen. Die aktivsten Internet-Player in Österreich sind Amazon, Ikea und Universal-Versand. Die drei größten Marktteilnehmer teilen sich knapp zwei Drittel des Marktes: XXXLutz hält über 30 Prozent, Kika/Leiner ca. 18 Prozent und Ikea etwa 16 Prozent Marktanteil. Die aktuelle Möbelhandelsstudie ist bei RegioData zu erwerben.
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