AMA/VKI: Käsekrainer unter der Lupe
 
AMA/VKI

Käsekrainer unter der Lupe

Martin Ross / cash.at
AMA und VKI haben 28 verpackte Käsekrainer unter die Lupe genommen © Martin Ross / cash.at
AMA und VKI haben 28 verpackte Käsekrainer unter die Lupe genommen © Martin Ross / cash.at

Auch wenn man bei den derzeitigen Temperaturen eher leichte Sachen essen sollte, ist immer noch Grillzeit; und da sind Käsekrainer sehr beliebt. Grund genug für die AMA und den VKI, sich die Produkte genauer anzuschauen.

Die AMA und der VKI (Verein für Konsumenteninformation) haben die Qualität von 28 verpackten Käsekrainer-Produkten untersucht. Sie wurden unter anderem auf Zutaten, Geschmack und Keime untersucht. Darunter sechs Puten-Käsekrainer, fünf Bio-Produkte und neun Würstel mit dem AMA-Gütesiegel. Die Basis für die Qualitätsvorschriften legt der österreichische Lebensmittelcodex. Die Richtlinien der AMA bauen darauf auf und gehen in einigen Bereichen weiter.

Bei der Verkostung vergaben die Experten an fünf Produkte die volle Punkteanzahl. Die Laienverkoster waren mit ihrer Begeisterung etwas zurückhaltender. Alle Proben wurden außerdem im Labor physikalisch-chemisch analysiert. Dabei war klar zu erkennen, dass die Zusammensetzung der angegebenen Inhaltsstoffe den Tatsachen entsprach. Die mikrobiologische Untersuchung zeigte jedoch, dass bei zwei Käsekrainern Verbesserungsbedarf bestand, eine wegen krankmachender Keime sogar nicht mehr genusstauglich war. Sie hätte nicht mehr verkauft werden dürfen, sagt der VKI.

Sorgenfrei genießen

Summa summarum: Man kann durchaus sorgenfrei eine gegrillte Käsekrainer genießen. Denn von den 28 Testkandidaten bekamen 15 ein „sehr gut“ ausgestellt, acht ein „gut“. Vier wurden als durchschnittlich eingestuft. Das zu stark mit Keimen belastete Produkt war natürlich „nicht zufriedenstellend“. Der Verkaufspreis übrigens ließ keine Rückschlüsse auf die Platzierung zu. So war etwa das teuerste Würstel der Kategorie Puten-Käsekrainer am schlechtesten gereiht. Ein Punktesieger der klassischen Käsekrainer hingegen war einer der günstigsten. In diesem Zusammenhang ist interessant zu wissen, dass die Preise stark differieren, von 5,85 bis 16,63 Euro pro Kilogramm Käsekrainer. Die detaillierten Testergebnisse sind seit 26. Juli in der August-Ausgabe des „Konsument“-Magazins und auf www.konsument.at zu finden.
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